Aus einem ruhigen, wellenlosen Meer erstrecken sich drei rot-weiß gestreifte Fallschirme an langen weißen Seilen.
© Ladislav Zajac
Aus einem ruhigen, wellenlosen Meer erstrecken sich drei rot-weiß gestreifte Fallschirme an langen weißen Seilen.
© Ladislav Zajac
Performance

[In]operabilities

Die Insel

Irgendwo, nicht weit von hier, gibt es eine Insel. Wir wissen es, denn wir haben sie erfunden. »Insel der Freude« wird sie genannt und hier wollen wir uns treffen. Noone is an island. Everyone is an island.

Tickets:

15 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 7,50 Euro)

Info

Es wird in der Aufführung laute Momente geben, die für einige Menschen unangenehm sein können.

Termine

Mittwoch

13.03.24

20:00 Uhr

k1

ca. 75 Min.

Donnerstag

14.03.24

20:00 Uhr

k1

ca. 75 Min.

Samstag

16.03.24

17:00 Uhr

k1

ca. 75 Min.

Samstag

16.03.24

20:00 Uhr

k1

ca. 75 Min.

Das Musiktheater DIE INSEL ist inspiriert von der Oper »Rinaldo und Alcina« der Komponistin Maria Theresia von Paradis. Als blinde Musikerin sorgte sie vor 300 Jahren für Aufsehen – heute ist die Musik ihrer Oper verschollen. Basierend auf dem erhaltenen Libretto kreiert ein Ensemble aus blinden, hörenden, sehenden und gehörlosen Künstler*innen eine vielsinnliche Neu-Komposition der Oper. Auf der Insel der Freude, einem emotionalen Testgelände für Begegnung und Berührung, treffen vier Figuren und ihre unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen aufeinander. Im Kreis der Zuschauer*innen erkunden die Künstler*innen Sophia Neises, Marie Sophie Richter, Leo Hofmann und Athena Lange die Sinnlichkeit von Kommunikation, ringen um Verständigung und entwickeln eine Musikalität gemeinsamen Seins. Das dreijährige künstlerische Forschungsprojekt [in]operabilities verknüpft die Kunstform Oper mit der Frage nach ihrer Zugänglichkeit. Mit Klang und Vibration, mit Stimmen und Gebärden, mit Licht, Berührungen und gesungener Audiodeskription entwickelt die Gruppe vielsinnliche Formen des Musizierens und befragt so die Grenzen dessen, was Oper sein kann. Zuletzt veranstaltete das Ensemble mit BERÜHRBARKEIT_EN im Frühjahr 2023 ein offenes Labor auf Kampnagel und mit A SINGTHING entstand 2021 ein Arienabend über die multisensorische Kraft der Musik.


In deutscher Schrift- und Lautsprache sowie Deutscher Gebärdensprache, gesungener Audiodeskription auf Deutsch. Vor allen Vorstellungen findet eine Einführung durch die Künstler*innen statt. Zu Beginn des Stücks findet eine integrierte Tastführung als sinnliche Erkundung der Bühne statt.Im Anschluss an die Vorstellung am 14.03. gibt es ein Nachgespräch.


Regie & Einrichtung Libretto Benjamin van Bebber Musikalische Leitung & Performance Leo Hofmann Performance & Mitentwicklung Athena Lange, Sophia Neises, Marie Sophie Richter Licht & Raum Ladislav Zajac Objekt & Kostüm Ludmila Rodrigues Dramaturgie Franziska Henschel Co-Regie Jeanne Charlotte Vogt Gebärdensprachliche Dramaturgie Susanne Tod Audiodeskription & blinde Dramaturgie Caro Jüngst, Naomi Sanfo Regie-Assistenz Emil Leske Konzept, Produktion, Öffentlichkeitsarbeit [in]operabilities, Benjamin van Bebber, Franziska Hensel, Leo Hofmann, Jeanne Charlotte Vogt Dolmetschen Christina Müller, Ronja Hollenbach, Nicole Ostrycharczyk, Marie Schaper

Die Insel ist eine Produktion von [in]operabilities. Initiiert wurde [in]operabilities von Benjamin van Bebber, Leo Hofmann, Franziska Henschel und Jeanne Charlotte Vogt und arbeitet in wechselnden künstlerischen Konstellationen und wird gefördert im Rahmen der Konzeptionsförderung vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Die Insel entsteht in Koproduktion mit Kampnagel wird außerdem gefördert von der der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Stadt Zürich Kultur, der Landis & Gyr Stiftung, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Rusch-Stiftung, Schweizer Interpretenstiftung und der Rudolf-Augstein Stiftung.