Schwarz-weiß-Nahaufnahme einer männlich gelesenen Person mit runder Brille und kinnlangem Haar.
© Bartosz Ludwinski
Schwarz-weiß-Nahaufnahme einer männlich gelesenen Person mit runder Brille und kinnlangem Haar.
© Bartosz Ludwinski

Alexander Rupflin

Auf verzweifelter Suche in einem fremden Land

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16 Euro

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Vermietung

Freitag

07.11.25

17:30

Der Debütroman „Protokoll eines Verschwindens“ von Alexander Rupflin ist eine Art Dokukrimi und basiert auf einem wahren Verbrechen. Der Autor, Kriminalreporter bei der „ZEIT“ und dem Magazin „ZEIT Verbrechen“, erzählt darin die tragische Geschichte des Brasilianers Gabriel.

Hamburg im Herbst des Jahres 2019: Die junge Ärztin Isabella überzeugt ihren Bruder aus der Favela Rio de Janeiros, in der beide aufgewachsen sind, zu ihr nach Deutschland zu kommen. Zunächst läuft alles nach Plan, Gabriel findet einen Job und verliebt sich in seine Kollegin. Doch dann verschwindet er spurlos. Für Isabella beginnt eine verzweifelte Suche in einem Land, das ihr immer fremder wird. Zur gleichen Zeit versucht der Pfleger Fabio, sein unauffälliges Leben weiterzuführen, bis er nicht mehr ignorieren kann, was in seinem Gästezimmer liegt: eine seit Monaten verwesende Leiche.