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Theater

Ariel Efraim Ashbel and Friends

All white people look the same to me: notes on the national pornographic

Tickets:

12 € (erm. 8 €)

Vergangene Termine

Premiere

Mittwoch

11.06.14

21:00 Uhr

k1

ca. 90 Min.

Donnerstag

12.06.14

21:00 Uhr

k1

ca. 90 Min.

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ALL WHITE PEOPLE LOOK THE SAME TO ME ist ein Experiment in ›fiktionaler Anthropologie‹. In seinem Deutschlanddebüt untersucht der israelische Wahlberliner Ariel Efraim Ashbel gemeinsam mit dem Anthropologen Romm Lewkowicz und einer internationalen Gruppe von Performern, Musikern, einem Kartoffelsack sowie einem unsichtbaren Chor die Erfindung von Alterität als darstellerischem Mittel. Dabei bedient er sich diverser Formen der Spektakel-Inszenierung – von Völkerschauen bis zum zeitgenössischen Dokumentationstheater – und verschiebt den Blick vom Betrachteten zum Betrachtenden. Geschäfts- und Theaterleute, Voyeure und Wissenschaftler bevölkern ein Kabinett ›weißer‹ Kuriositäten und werden ihrer ewigen Unsichtbarkeit beraubt. Heraus kommt eine Art Freakshow, ohne die Methoden des Katalogisierens und Stereotypierens zu wiederholen. Es gibt keine konsumierbaren Antworten, sondern verstörende, verwirrende, unterhaltsame und aufregende Zusammenhänge zwischen Spektakel, Lecture und Party – eine fabelhafte Perversität!


Recherche und Konzept: Romm Lewkowicz Von und mit: Efrat Aviv, Jessica Gadani, Dolores Hulan, Tatiana Saphir, Jan-Sebastian Šuba Mit Gastauftritten von: Nikola Durić, Tamara Saphir, Veit Sprenger, Kommando Himmelfahrt Chor Musikalische Leitung: Maya Dunietz Kontrabass, Bassgitarre, Schlagzeug, Gesang: Micha Kaplan Klarinette, Saxophon, Flöte: Anat Cohavi Bühne: Alona Rodeh Kostüme: Sandra Fink, Alona Rodeh Haare & Make-up: Sandra Fink Licht: Benny Hauser Video: Daphne Keenan Regieassistenz: Mia Sellmann Dramaturgische Begleitung: Stefanie Wenner Produktionsleitung: björn & björn Produktionsassistenz: Sonia Zafer Smith Regie: Ariel Efraim Ashbel

Eine Produktion von Ariel Efraim Ashbel in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer und StoneNest. Gefördert von Hauptstadtkulturfonds, Botschaft des Staates Israel in Berlin. Das Gastspiel wird ermöglicht durch die Rusch-Stiftung und das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.