Ansicht 3070
© Kampnagel
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Christian Jankowski

100% Realismus

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Eintritt frei

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Christian Jankowski arbeitet an der Dekonstruktion von Realität mit den Mitteln der Kunst: Durch Inszenierungen, Aktionen und Performances deckt er Funktionsweisen von Systemen und Institutionen auf – und bringt mit den daraus entwickelten Arbeiten seit Anfang der 90er Jahre den Kunstbetrieb durcheinander. Als abgelehnter Kunsthochschul-Bewerber begann Jankowski in Hamburg mit Performances im Schaufenster und wurde 1999 mit einer Arbeit für die Venedig Biennale international bekannt, die ihn selbst im Gespräch mit italienischen TV-Wahrsagerinnen über seine Zukunft als Künstler zeigt.

Für das Sommerfestival konzipiert Jankowski nun eine Ausstellung mit neueren Arbeiten, die das Festival-Thema Kunst und Realität aufgreift und das Verhältnis von Betrachter und Inszenierung mehrdimensional spiegelt: Das Video »Crying for the March of Humanity« (2012) zeigt eine mexikanische Telenovela-Folge, bei der Jankowski die Dialoge durch Gefühlsausbrüche der Darsteller ersetzt hat; »My Audience« ist eine Serie, für die Jankowski das Publikum seiner öffentlichen Auftritte fotografiert; und »Visitors« (2012) zeigt Gästebuch-Einträge von Kunst-Institutionen als große Neon-Installationen.

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