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© Studio lost but found / Douglas Gordon / VG Bild-Kunst, Bonn 2015
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Musik / Theater

Douglas Gordon / Philip Venables

Bound to Hurt

Tickets:

24/12 Euro (erm. ab 8 Euro, 50% erm. mit Festivalkarte)

Vergangene Termine

Premiere

Donnerstag

06.08.15

21:00 Uhr

k2

ca. 60 Min.

Publikumsgespräch

Freitag

07.08.15

21:00 Uhr

k2

ca. 60 Min.

Samstag

08.08.15

21:00 Uhr

k2

ca. 60 Min.

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Uraufführung & Koproduktion

Auf der Basis von populären Songs inszeniert Turner-Preisträger Douglas Gordon eine dunkle musikalische Reise in emotionale Ausnahmezustände.

Douglas Gordon, einer der weltweit stilprägendsten Video- und Installationskünstler, entwickelt eine dunkle Bühnenarbeit über zwischenmenschliche Gewalt. Dafür arbeitet er mit dem 1979 geborenen britischen Komponisten Philip Venables zusammen, einem radikalen Musik-Erneuerer, dessen roh-emotionale Kompositionen u.a. von der London Sinfonietta uraufgeführt wurden. In BOUND TO HURT transformieren sie gemeinsam populäre Songs von Carole King über Jacques Brel bis Madonna in surreale Gewaltfantasien. Die oft unheimliche Gefühlsambivalenz, die Douglas Gordons bisherige Arbeiten prägen, wird ins Theater übersetzt – ein Medium, mit dem sich Gordon vermehrt künstlerisch auseinandersetzt. BOUND TO HURT entsteht für die extrem virtuose und vielfältige Schauspielerin und Sängerin Ruth Rosenfeld, die als Protagonistin in Stücken von Herbert Fritsch und Frank Castorf bekannt wurde. Sie wird begleitet vom deutschisländischen Kammermusikensemble Adapter, den experimentierfreudigsten Genre-Überschreitern der aktuellen Musik. Eine Musik-Performance auf dem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Zärtlichkeit und Aggression.

Zusätzlich zu dieser Uraufführung läuft während des gesamten Festivals Douglas Gordons Installation THE END OF CIVILISATION in der Vorhalle.


Musik: Philip Venables Regie und Design: Douglas Gordon Dramaturgie: Laura Berman Regiemitarbeit: Jasmina Hadziahmetovic Mit: Ruth Rosenfeld, Saraa Sigrist Es spielt: Iñigo Giner Miranda, Klavier, Keyboard/piano, keyboard // Ingólfur Vilhjálmsson, Klarinette/clarinet // Johannes Pennetzdorfer, Viola/viola), Ensemble Adapter (Gunnhildur Einarsdóttir, Harfe/harp // Matthias Engler, Schlagzeug/drums // Kristjana Helgadóttir, Flöte/flute // Lichtdesign: Brian H Scott Kostüm: Christel Rehm Maske: Christian Fritzenwanker Licht: Sebastian Zamponi Sound: Matthias Kirschke Produktion Douglas Gordon: Zeynep Yücel Produktionsleitung HAU Hebbel am Ufer: Elisabeth Knauf Produktionsassistenz: Christina Ostrowski

EINE PRODUKTION VON OUI in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Internationales Sommerfestival Kampnagel, Hamburg und Theater Basel GEFÖRDERT durch den Hauptstadtkulturfonds, Berlin. Die Hamburger Aufführungen werden unterstützt von der Ilse und Dr. Horst Rusch Stiftung und der Rudolf Augstein Stiftung.