





Fábio [Krayze] Januário
Musseque
DE MUSSEQUE ist mehr als ein Stück für vier Tänzer*innen: Es ist Heimat, Treffpunkt und Lebensstil. Der Titel bezieht sich auf die Vorstadtviertel von Luanda, Angola – Gebiete, die überwiegend von der ärmeren Bevölkerung bewohnt werden und in denen der »Kuduro« geboren wurde, ein Musik- und Tanzstil, der von den einen marginalisiert, von den anderen jedoch geliebt wird, entstanden während des Bürgerkriegs ab 1975 als Ventil für Freiheit. MUSSEQUE, die Choreografie von Fábio (Krayze) Januário, feiert im Rahmen der Tanztriennale auf Kampnagel Deutschlandpremiere. Die vier Darsteller*innen auf der Bühne befreien sich durch Rhythmus, Präzision und Widerstand, ihr Tanz setzt fort, was erlebt und gefühlt wurde: Vergangene Erfahrungen werden nicht vergessen, sondern in die Gegenwart transformiert. Worte werden zur Revolte, der Körper zum Widerstand. Der rhythmische, fast halluzinatorische Bewegungsfluss zeigt die Widerstandsfähigkeit derjenigen, die den Krieg ertragen haben.
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