





25.03.27 – 27.03.27
Sharon Eyal / S-E-D
Delay the Sadness
Im März ist die Choreografin Sharon Eyal mit ihrer neuesten Arbeit DELAY THE SADNESS erstmals auf Kampnagel zu Gast. Nach ihrer prägenden Zeit bei der Batsheva Dance Company arbeitet Eyalheute mit führenden Tanzinstitutionen und Kompanien weltweit zusammen, darunter das Staatsballett Berlin, das NDT und das Paris Opera Ballet. Mit ihrer eigenen Compagnie S-E-D zählt sie zu den einflussreichsten Choreograf*innen der internationalen Szene. Ihre Arbeiten entwerfen ein neues Vokabular des Balletts in der Tradition von William Forsythe und George Balanchine, auf deren Innovationsgeist sie aufbaut und ihre eigene unverwechselbare, hochpräzise Bewegungssprache entwickelt.
Was geschieht, wenn Tanz als Ausdruck von Verlust entsteht? Eyal erforscht, wie sich Trauer, Liebe und Erinnerung in Bewegung verwandeln lassen und wie diese Gefühle das Lebensgefühl, die Kontinuität und die Lebenskraft zum Ausdruck bringen können.
Die Choreografie mit acht Tänzer*innen ist eine intensive Auseinandersetzung mit Trauer, Liebe, Erinnerung und Transformation – und mit der Suche danach, Gefühle auszudrücken, die sich kaum in Worte fassen lassen.
Sharon Eyals ekstatische und zugleich präzise Bewegungssprache, begleitet von der eigens komponierten elektronischen Musik von Josef Laimon, bewegt sich zwischen Kontrolle und Auflösung, Verletzlichkeit sowie individueller Erfahrung und kollektiver Energie.
DELAY THE SADNESS lädt dazu ein, innezuhalten – ein bewusstes Verweilen in der Traurigkeit, ohne sie zu verdrängen. In einer Gegenwart, die oft von Beschleunigung und Verdrängung geprägt ist, schafft die Arbeit einen Erfahrungsraum gegen das Vergessen und als Einladung, Emotionen Raum und Dauer zu geben.
Sharon EyalContinuation of life after death, Continuation of sadness and purity, Continuation of mother, Emotions, Memories, I remember, recall, imagine, dream, Dancing… breathing… suffocating… stopping…
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