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Tanz / Theater

Josep Caballero García / Queerpraxis

Melancholía

Tickets:

15 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 7,50 Euro)

Vergangene Termine

Premiere

Donnerstag

28.02.19

20:00 Uhr

k1

ca. 90 Min.

Freitag

01.03.19

20:00 Uhr

k1

ca. 90 Min.

Samstag

02.03.19

20:00 Uhr

k1

ca. 90 Min.

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»Queer ist nicht mein Label, es ist meine künstlerische Praxis!« Mit diesen Worten kündigt Josep Caballero García seine erste choreografische Oper an und spricht ein klares Plädoyer für die Aufhebung von Identitätskategorisierungen und Geschlechteridentifizierung. In seinem neuen Gruppenstück MELANCHOLÍA befragt er das seit 1724 überlieferte romantische Beziehungskonzept aus Georg Friedrich Händels Heldenoper »Giulio Cesare in Egitto« und macht das ganze Spektrum menschlicher Affekte zur Grundlage seiner Inszenierung über begehrende Körper: Die einst von Kastraten gesungenen macht- und erotikgesteuerten Opernheld*innen des Barocks sind für ihn und sein Künstler*innen-Team ein guter Test, über die Widersprüchlichkeit abendländischer Körperkonstrukte nachzudenken und sie am eigenen Leib nach- und umzubauen. MELANCHOLÍA ist bereits die fünfte Arbeit des Choreografen, die auf Kampnagel zu sehen ist.

Abendzettel MELANCHOLÍA (PDF-Download)


Konzept, Choreografie, Performance: Josep Caballero García Performance: Lea Martini, Sheena McGrandles, Enis Turan Musikalische Leitung: Alexandra Holtsch Musik, Gesang: Hubert Wild Musik, Sprechgesang: Black Cracker Dramaturgie: Anne Kersting Bühne, Kostüm: Christin Vahl Lichtgestaltung: Marek Lamprecht Produktionsleitung: LEAD productions Projektleitung: Barbara Greiner Hospitanz: Anna Sophie von Mansberg

Eine Produktion der Queerpraxis GbR/ Josep Caballero García mit Kampnagel Hamburg und dem Theater Lüneburg, in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer, gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.