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Lola Arias: Melancholie und Protest

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Freitag

10.08.12

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Fr 10.08. Sa 11.08., So 12.08. /20:00, k1, 65 min, in spanischer Sprache mit deutschem Übertitel

»Ich weiß nicht, warum meine Mutter krank ist. Ich weiß nur, dass ihr eine Wolke über dem Kopf schwebt, die ihr dauernd einen Schatten aufs Gesicht wirft. Was manchmal beängstigend wirkt und manchmal wunderschön«. In ihrem neuen Stück thematisiert Lola Arias die psychische Erkrankung ihrer Mutter und die Protestkultur von älteren Menschen. Nach der Geburt von Lola erkrankte ihre Mutter an einer postnatalen Depression. Die Frage nach dem »Warum?« führt die Theatermacherin in die Geschichte Argentiniens zurück: In ihrem Geburtsjahr 1976 herrscht nach einem Militärputsch eine Diktatur. Lola Arias zeigt, wie unscharf die Grenzen zwischen dem Privaten und dem Politischen verlaufen. Sie inszeniert ein berührend-persönliches Krankentagebuch und den Kampf um Anerkennung, Gerechtigkeit und Würde, den Bürger aus Buenos Aires im Rentenalter führen. Mit MEIN LEBEN DANACH begeisterte die Autorin, Regisseurin, Schauspielerin und Musikerin das Publikum beim Sommerfestival 2009. In Europa ist sie mit ihren bildstarken Arbeiten bei wichtigen Festivals zu Gast, in ihrer südamerikanischen Heimat gilt sie als herausragende Vertreterin einer neuen Theatergeneration.

Text, Regie Lola Arias Mit Lola Arias, Elvira Onetto, Ernestina Ruggiero, Noelia Sixto, Mario Aitel, Vicente Fiorillo Musik Ulises Conti Dramaturgie, Produktion Sofia Medici Video Nehle Wohlatz Assistenz Carolina Defossé Choreografie Luciana Acuña Bühne Mariana Tirantte Lichtdesign Matías Sendón Kostüme Sofia Berakha Regieassistenz Gabriel Zayat Schauspieltraining Jimena Anganuzzi Technische Leitung, Licht Gustavo Kotik Technische Assistenz, Videotechnik Marcos Medici

Melancholie und Protest ist eine Produktion von Lola Arias in Koproduktion mit Wiener Festwochen, HAU/Hebbel am Ufer Berlin und Centro Cultural General San Martin Buenos Aires


Künstler/ in: Lola Arias