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In einem großen, etwas heruntergekommenen Treppenhaus stehen und sitzen 19 Performer*innen in dunklen Trachten gekleidet und blicken erntlich in die Kamera. Ein Performer kniet, als Hund verkleidet. An den Wänden sind Holzkreuze und Kerzen zu erkennen.
© Tiberio Sorvillo
In einem großen, etwas heruntergekommenen Treppenhaus stehen und sitzen 19 Performer*innen in dunklen Trachten gekleidet und blicken erntlich in die Kamera. Ein Performer kniet, als Hund verkleidet. An den Wänden sind Holzkreuze und Kerzen zu erkennen.
© Tiberio Sorvillo

Nesterval

Das alte Dorf

Update 14. Juli: Alle Karten sind vergriffen, Restkarten werden derzeit an bereits registrierte Mitglieder des kostenlosen Sommerfestivalclubs vergeben. Hier informieren wir auch über weitere Updates zu Nesterval und DAS ALTE DORF (kostenlose Registrierung HIER).

Tickets:

52 Euro (erm. ab 26 Euro, begrenztes Kontingent)

Info

In österreichischen Dialekten, nicht jugendfrei.
Unwegsames Gelände, eingeschränkter Rollstuhlzugang möglich.
Hinweis: Explizite Inhalte; Abtreibung; Gewalt; keine gendergerechte Sprache; Queerphobie; Rassismus; Sexismus/Misogynie; Suizid

Vergangene Termine

Deutschlandpremiere

Montag

11.08.25

18:30

Deutschlandpremiere

Dienstag

12.08.25

18:30

Deutschlandpremiere

Mittwoch

13.08.25

18:30

Deutschlandpremiere

Donnerstag

14.08.25

18:30

Deutschlandpremiere

Freitag

15.08.25

18:30

„Nesterval führt mit anarchischer Wucht ins Dorfleben anno 1964.“

» «
Wiener Zeitung

Sommerfestivalfans wissen: Wenn Nesterval kommt, ist Theater aufregend (und schnell ausverkauft). In den immersiven Stücken der queeren Volkstheatergruppe läuft das Publikum mit einzelnen Charakteren durch eine Vielzahl von Szenen und Räumen in temporär bespielten Orten wie leerstehenden Schulen oder ehemaligen Kakao- speichern. Jetzt kommt die Wiener Gruppe, zu deren festem Ensemble inzwischen auch Performer*innen aus Hamburg gehören, zum fünften Mal zum Sommerfestival — und bespielt das 1,5 Hektar große Museumsdorf Volksdorf. Für Hamburg adaptiert Nesterval ihr Stück DAS DORF, das für den Nestroypreis nominiert war und aus feministischer Literatur des 19. Jahrhunderts, österreichischen Heimatfilmen und trostlosem Bergbauernrealismus eine dramatische Hochzeitsgeschichte entwirft: Bauerstochter Anna-Lisa steht kurz vor der Hochzeit mit Knecht Johannes, als zwei ungebetene Gäste mit dem Wissen um ein grauenvolles Verbrechen im Dorf erscheinen. Das Publikum reist in der Rolle von Hochzeitsgästen in der Zeit zurück, immer näher an die Ursache der Katastrophe und in eine sehr aktuelle Welt aus Heimatliebe und Fremdenfeindlichkeit. Wie immer bei Nesterval verbinden sich historische und literarische Stoffe mit Popkultur und politischer Gegenwart. Geschlechterrollen und Rollenbilder werden durchmischt, und am Ende steht zumindest die Utopie einer besseren Welt.

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Eine sich leicht nach vorne bückende Darstellerin hält die Hand vorm Mund und kneift die Augen zusammen. Dahinter bilden weitere Darstellende händehaltend einen Kreis und zwei starren die gebückte Darstellerin an.
© Fabian Hammerl
Ein*e grimmig dreinblickende*r Darstellende*r mit einem Spazierstock und einem schwarzen Tuch auf dem Kopf steht zusammen mit anderen Darstellenden auf einem sandigen Weg, umgeben von Grün. Sie stehen voneinander entfernt und mit dem Rücken zueinander.
© Fabian Hammerl
Mehrere Darstellende stehen vor einem Backsteinhaus mit Reetdach. Eine Darstellerin mit verzweifeltem Blick steht auf einer Holzbank, eine andere blickt besorgt zu einer jüngeren Person.
© Fabian Hammerl
Nahaufnahme eines Darstellers im Inneren eines altmodischen Hauses. Im Hintergrund sind weitere Darsteller*innen zu erkennen.
© Fabian Hammerl
Ein Darsteller befindet sich mit gehobenen Armen in Bewegung. Im dunklen Licht ist aufwirbelnder Staub zu sehen.
© Fabian Hammerl
Ein Darsteller sitzt in dunkler Lederhose, lockerem blauen Hemd und schwarzem Hut auf einer Holzbank vor einem Backsteinhaus. Der Darsteller, der als Hund verkleidet ist, hat den Kopf auf dem Oberschenkel des anderen und blickt zu ihm mit offenem Mund.
© Fabian Hammerl
Zwei Darstellende, einer stehend und einer sitzend, befinden sich in einer dunklen Werkstatt und blicken sich an. Auf dem Tisch steht eine Kerze und an den Wänden hängen dutzende Werkzeuge.
© Fabian Hammerl
13 Darstellende stehen freudig aussehend und in bunter Tracht in einem Halbkreis, die Arme teilweise über die Schultern ihrer Nachbar*innen gelegt, und schauen zu dem Paar in ihrer Mitte, dass sich umschlingt.
© Fabian Hammerl

KÜNSTLERISCHE LEITUNG/REGIE Martin Finnland BUCH Teresa Löfberg AUSSTATTUNG, KOSTÜM, INSPIZIENZ Sophie Eidenberger CHOREOGRAFIE Jerôme Knols SOUNDDESIGN Alkis Vlassakakis PRODUKTION/ABENDSPIELLEITUNG Chiara Seide REGIEASSISTENZ Laura Athanasiadis TECHNISCHE LEITUNG Lukas Saller DARSTELLER*INNEN Sabine Ladurner, Laura Athanasiadis, Rita Brandneulinger, Lisa Laner, Lorenz Tröbinger, Jerôme Knols, Willy Mutzenpachner, Mimi Hie, Martin Walkner, Julia Fuchs, Julian Pichler, Stefan Pauser, Alkis Vlassakakis, Ela Lankes, Christopher Wurmdobler, Gisa Fellerer, Romy Hrubeš

PRODUKTION Nesterval mit brut Wien/Vereinigte Bühnen Bozen, Hamburger Version in Koproduktion mit Internationales Sommerfestival Kampnagel. GASTSPIELFÖRDERUNG Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), Friends of Nesterval, Mara und Holger Cassens Stiftung, Martha Pulvermacher Stiftung. In KOOPERATION mit dem Museumsdorf Volksdorf.