Aktuelles

Can you hear us! Iran is fighting for freedom

Am Freitag wird das Kampnagel-Foyer nicht nur Eingang und Wartezimmer, sondern auch Raum politischer Kunst-Interventionen: Denn während wir hier unser normales Leben führen, Freitag abends ausgehen und das Theater besuchen, trauern im Iran unzählige Menschen um ihre Angehörigen, die bei Protesten für eine Demokratisierung durch Regime-Kräfte erschossen wurden. Gleichzeitig sind viele Weitere in Haft, wo Folter und Hinrichtung droht. Das alles passiert während einer totalen Internetsperre der Regierung, sodass Menschenrechtsverbrechen undokumnetiert und von der Welt ungesehen bleiben sollen. Die wenigen Nachrichten, die uns aus dem Iran erreichen, bitten inständig um Aufmerksamkeit und Druck gegen das Regime von außerhalb.

Vom Bundeskanzler kommt jedoch kaum mehr als leere Worte, der Innenminister weigert sich einen Abschiebestopp nach Iran umzusetzen.

All das wird in einer eindrücklichen Performance von M. thematisiert, die aufruft hinzusehn, um aktiv zu werden und nicht zu schweigen.

Die Performance spricht sich gegen die von westlichen Medien überbetonte Rolle des Sohns des ehemaligen Shahs und für eine demokratische Selbstbestimmung der Menschen im Iran aus.