Leere Stühle in der großen Kampnagel-Halle k6
© Kampnagel
Leere Stühle in der großen Kampnagel-Halle k6

Open Call: DAS FLÜSTERN DER STÜHLE

Ein Projekt von Max Färberböck

Werde Teil eines einzigartigen Kunstprojekts.

Am 26. September 2026 lädt Regisseur Max Färberböck in Kooperation mit Kampnagel und dem Kunstverein Hamburg 300 Menschen ein, an einem außergewöhnlichen Kunstprojekt mitzuwirken.

16 Stunden lang verbringen alle Teilnehmenden gemeinsam Zeit in einer Halle – ohne Drehbuch, ohne Rollen, ohne Regie. Neun Kameras begleiten das Geschehen, Mikrofone gibt es nicht. Im Mittelpunkt steht die stille Präsenz jedes einzelnen Menschen.

Aus diesem einmaligen Ereignis entstehen zwei Filme: eine 16-stündige Langfassung und eine 6-stündige Kinofassung, die anschließend in ausgewählten deutschen Kinos gezeigt wird.

Die wichtigsten Informationen

Projektzeitraum
SA 26.09.26, 10:00 - SO 27.09.26, 2:00

Ort
Kunstverein Hamburg

Teilnehmende
ca. 300 Menschen

Mindestalter
20 Jahre

Open Call
SA 29.08.26, ab 10:00
Kampnagel, Halle k6
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

Anmeldung zum Open Call
Zur Anmeldung bitte hier klicken und den gewünschten Zeitslot aussuchen. 
Weitere Informationen unter stuehle@kampnagel.de

Jeder Mensch ist einzigartig und trägt seine eigene Poetik in sich.

» «
Max Färberböck

Worum geht es?

Was in diesen 16 Stunden entsteht, hat nichts mit dem zu tun, was wir aus Film, Fernsehen oder Theater kennen. Es gibt keine Schauspieler*innen, keine Handlung und keine dramatische Inszenierung. Stattdessen richtet das Projekt den Blick auf etwas, das wir im Alltag oft übersehen: die Einzigartigkeit jedes Menschen.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erinnerungen, Hoffnungen und Widersprüche mit. Inspiriert von dem Satz »Jedes Gesicht hat sein Wissen« entwickelt Max Färberböck eine künstlerische Arbeit über menschliche Präsenz – über das, was sich nicht spielen lässt.
Die Kameraleute beobachten mit Geduld, Feingefühl und Respekt. Sie suchen keine Sensationen, sondern Augenblicke: Blicke, Gesten, Begegnungen und die leise Poesie, die jedem Menschen eigen ist.
Gerade in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz Gesichter, Stimmen und Bewegungen immer überzeugender imitieren kann, setzt dieses Projekt einen Gegenpol. Es fragt nicht, wie Menschen aussehen, sondern wer sie sind. Die Erfahrungen, Erinnerungen und das gelebte Leben eines Menschen bleiben unverwechselbar.

Der riesige Raum ist still.

Niemand weiß, was geschehen wird.
Neun Kameras. Sechzehn Stunden. Dreihundert Menschen. Unzählige Geschichten.
Vielleicht kommt irgendwann der Moment, in dem man die Kameras vergisst und etwas in einem sagt: Ja. Das bin ich.