Foto vom Migrantpolitan auf Kampnagel. Ein kleines einstöckiges Haus mit einem grünen Garten, Bänken aus Holzpaletten, umsäumt von vielen Bäumen.
© L. Volkmann
Foto vom Migrantpolitan auf Kampnagel. Ein kleines einstöckiges Haus mit einem grünen Garten, Bänken aus Holzpaletten, umsäumt von vielen Bäumen.

Migrantpolitan

Das Migrantpolitan auf dem Kampnagel-Gelände ist ein Aktionsraum, in dem sich diasporische und lokale Künstler*innen in einen Austauschprozess begeben, gemeinsam transkulturelle Strategien entwickeln und neue ästhetische Praxen ausprobieren. Dieser Mikrokosmos ist ein Labor für solidarische Zusammenarbeit, in dem neue Ideen entstehen, kulturelle Selbstbestimmung ihren Platz hat und eine Prise Anarchie zum festen Bestandteil gehört. Viele der Aktivitäten sind öffentlich – und Sie sind herzlich eingeladen, sich der Migrantpolitan-Community anzuschließen. Denn wie wir alle wissen: Integration ist keine Einbahnstraße – Itʼs a bring-in, not a take-away!

Während der Sanierung...

Das Migrantpolitan und der umgebende Garten wird während der Sanierung zur »Gated Community«, wie das Dorf bei Asterix und Obelix. Während der Einrichtung der Baustelle bleiben die Türen für ein paar Wochen geschlossen, aber nur, um an der »Baustellen-Kollektion« der Migrantpolitan-Modegruppe »Hools of Fashion« zu arbeiten. Ab November werden die regelmäßigen Community-Formate wieder aufgenommen: Community-Cooking, Sprachkurse sowie das kollektive Bad im beheizbaren Pool und alles, was das Team um Anas Aboura mit dem Team von raumlabor berlin an gemeinschaftlichen Aktivitäten entwickelt. Das Migrantpolitan als Ort gelebter Solidarität und kollektiver künstlerischer Produktion bleibt auch während der Sanierung bei dem, was es am besten kann: Schlupfloch und Oase mit interkultureller Attitude für die Homies aus aller Welt zu sein.

Programm