Collage unterschiedlicher Produktionen für junges Publikum.
© Kampnagel
Junges Publikum

Junges Publikum

Kampnagel heißt Besucher*innen aller Altersgruppen herzlich willkommen!

Unser Ziel ist es, ein vielfältiges und zugängliches kulturelles Angebot zu schaffen, das Menschen unterschiedlicher Altersstufen anspricht und begeistert. Wir möchten den Dialog zwischen den Generationen fördern – sowohl auf, als auch hinter der Bühne – und dazu ermutigen, generationenübergreifende Theaterbesuche zu wagen, die inspirieren, bereichern und verbinden.

Das Programm auf Kampnagel ist international, interdisziplinär und mehrsprachig. Die Veranstaltungen reichen von Tanz, Theater und Performance über Musik, Bildende Kunst und Theorie bis zu Konzerten, Workshops und Lesungen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Im Kampnagel-Programm gibt es regelmäßig Stücke, die sich insbesondere an ein jüngeres Publikum richten. Diese sind mit dem Icon »für jüngeres Publikum« und dem Hashtag #fürJungesPublikum gekennzeichnet. Über die Suchfunktion lassen sich mit einem Klick auf die Schaltfläche »Junges Publikum« die betreffenden Produktionen gezielt anzeigen. Besonders schätzen wir generationenverbindende Projekte. Diese richten sich an ältere und jüngere Leute gleichermaßen und stiften altersgemischte Gespräche an.

Darüber hinaus gibt es auch viele Produktionen, die zwar nicht für ein junges Publikum konzipiert wurden, die aber aufgrund ihrer Themen, Ästhetiken und Präsentationformen auch für jüngere Besucher*innen spannend und zugänglich sein können.

Um die Orientierung zu erleichtern, geben wir bei allen Kampnagel-Veranstaltungen eine Altersempfehlung an. Sie hilft dabei, einzuschätzen, ob sich das jeweilige Programm auch für jüngeres Publikum eignet. Die Empfehlung basiert zum einen auf möglichen Herausforderungen – wie verstörende Inhalte oder Bilder, sprachliche oder thematische Komplexität sowie künstlerische Umsetzung. Zum anderen zeigt sie auch, ab welchem Alter eine Produktion erfahrungsgemäß Interesse wecken und Begeisterung auslösen kann. Den Besucher*innen sollte dabei bewusst sein, dass die betreffenden Stücke nicht explizit für ein junges Publikum entwickelt sind, und dass die Altersangabe lediglich eine geschätzte Empfehlung ist. Die Entscheidung für einen Besuch mit jüngerem Publikum sollte auf einer individuellen Einschätzung basieren, da diese abhängig von Interessen, Vorwissen und Begleitung der jüngeren Personen unterschiedlich ausfallen kann. Sollten Sie Fragen haben zu einer bestimmten Produktion und deren Altersangabe oder weitere Informationen zu einer Aufführung wünschen, melden Sie sich gern!

Ansprechpersonen: Anna Teuwen (Dramaturgie)

Aktuelle Veranstaltungs-Empfehlungen

LINDA HAYFORD: ABÎMES

Linda Hayford ist eine der prägendsten Stimmen des Tanzstil Popping und hat den Stil »Shifting Pop« geprägt. ABÎMES zeigt eine mystische, lebendige Gemeinschaft: Körper im Zustand ständiger Verwandlung, Wesen an der Schwelle zwischen Realität und Fantastischem.

Ab ca. 10 Jahren empfohlen.

13.02. + 14.02. / 20:00

Mona Farivar / Branko Šimić: STADTBILD

Die »Stadtbild«-Rede des Bundeskanzlers hat Wellen geschlagen und Reaktionen provoziert. Was ist das Stadtbild? Welche Gesellschaft will welches Bild in der Stadt sehen? Wie würde ein Stadtbild, das nach einem solidarischen Miteinander strebt, aussehen? Mona Farivar und Branko Šimić entwickeln eine multimediale Choreografie, die Körper & Tanz nutzt, um eine Vision für ein gemeinschaftliches »Wir« zu entwickeln. Gemeinsam mit jungen Tänzerinnen aus der Hip Hop Community und internationalen Parkour-Läufer*innen entsteht ein rasantes interventionistisches Happening.

ab 14 Jahren empfohlen

05.03. – 07.03. / 19:00

JENNY BEYER: ZURÜCK ZU ALI

ZURÜCK ZU ALI ist ein dokumentarisches Tanzsolo der Hamburger Choreografin Jenny Beyer. Im Zentrum steht die Biografie ihres Großvaters Walter »Ali« Beyer, kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Das Projekt verbindet persönliche Erinnerung mit politischer Recherche. ZURÜCK ZU ALI setzt sich mit Fragen nach Erbe, Erinnerungskultur und der Relevanz individueller Geschichten auseinander – angesichts eines europaweiten Erstarkens rechter Bewegungen.

ab 14 Jahren empfohlen

25.03. – 28.03. / 20:00

METTE INGVARTSEN: SKATE PARK

Gemeinsam mit einer Gruppe Skater*innen und Tänzer*innen verwandelt die Choreografin Mette Ingvartsen die K6 in einen Skatepark. Sie erweitert das gängige Tanzvokabular um Kickflips, 180s und Boardslides. Die energiegeladene Aufführung verschiebt spielerisch die Grenzen des Machbaren und lässt eine utopische Gemeinschaft entstehen, in der Skateboarding und Tanz in einer gemeinsamen, eindrucksvollen und rasanten Choreografie verschmelzen.

Ab ca. 10 Jahren empfohlen.

16.04. – 18.04. / 20:00

YOLANDA MORALES & TEAM: THE WORLDSHIP

THE WORLDSHIP ist eine tänzerische Reise durch stürmische Gewässer, in der sich Yolanda Morales und ihr Team mit dekolonialen Ökologie und radikaler Gastfreundschaft auseinandersetzen. Die Bühne wird zu einem Ort des Ankommens und des Bleibens, in dem Mensch und Umwelt neu in Beziehung treten.

Das dreistündige Stück richtet sich zwar nicht direkt an junges Publikum, lädt aber am Sonntagnachmittag mit familienfreundlichen Uhrzeiten dazu ein, die Vorstellung auch mit Kindern zu besuchen: THE WORLDSHIP ist sehr atmosphärisch und ruhig, im Raum kann man sich frei bewegen und verschiedene Reize wirken lassen, die Vorstellung kann jederzeit betreten und verlassen werden. All welcome!

Ab 0 Jahren empfohlen

16.04. – 18.04. / 19:00, 19.04. / 16:00

SPEZIELL FÜR SCHULEN:

LIGNA: DAS WUNDER VON HAMBURG. EINE WALLFAHRT ZUM ELBTOWER UND ZU ANDEREN RUINEN

Die erfolgreiche dreistündige Theaterbus-Tour der Hamburger Radioballetkünstler LIGNA wird nach zahlreichen ausverkauften Vorstellungen zum letzten Mal wieder aufgenommen. An zwei Tagen bieten wir nach individueller Absprache jeweils eine Vormittagsveranstaltung für Schulklassen an. Take the chance!

DAS WUNDER VON HAMBURG beschäftigt sich mit dem Scheitern Hamburger Stadtentwicklung. Mit Kopfhörern ausgestattet erkunden die Gäste die zurückgebliebenen Ruinen, tauchen ein in die Welt von Architektur und Verbrechen, hören von schönem Schein und Schwindel, von Betrug und den Zaubertricks finanzkapitalistischer Abenteuer. Und brechen auf in die offene Zukunft der Stadt.

Ab 16 Jahren empfohlen

09.04. + 10.04. / Uhrzeit nach Absprache