[k] and the City
Mit [K] AND THE CITY verschiebt sich der Blick vom Kampnagel-Gelände in den Stadtraum. Kampnagel begreift die Zeit des Umbaus nicht nur als Arbeit an der eigenen Institution, sondern als Einladung, die Stadt selbst als Bühne zu denken. Unter dem Label [K] AND THE CITY entstehen ortsspezifische Arbeiten, Kooperationen und Interventionen im gesamten Hamburger Stadtraum. Den Auftakt bildet das Projekt KEY TO THE CITY unter der künstlerischen Leitung des New Yorker Künstlers Paul Ramírez Jonas: Eine groß angelegte, partizipative Kunstaktion im öffentlichen Raum, bei der bis zu 15.000 Bürger*innen reale Schlüssel erhalten, die Zugang zu rund 25 ausgewählten Orten der Stadt ermöglichen, die der Allgemeinheit ansonsten nicht zugänglich sind. Das Projekt aktiviert den Stadtraum als gemeinsamen Ort, verbindet symbolische Geste mit realen Handlungsmöglichkeiten und eröffnet damit symbolisch die dritte Säule des Bespielungskonzeptes für die Bauphase. Maßgeblich getragen wird [K] AND THE CITY von rund 25 Neuproduktionen Hamburger Künstler*innen. Da die vertrauten kleineren Kampnagel-Bühnen in dieser Spielzeit nicht zur Verfügung stehen, entwickeln sie künstlerische Konzepte für andere Räume, Kontexte, Institutionen und Öffentlichkeiten – von etablierten Kulturorten bis hin zu unerwarteten Zwischenräumen der Stadt und des Umlands. Als Expert*innen für die Stadt, in der sie leben und arbeiten, speisen sich ihre Praktiken aus den Themen, die sie umgeben – etwa urbane Transformation, Gemeinschaft, Erinnerung oder Zugehörigkeit. Sie entwickeln ihre Arbeiten aus konkreten Räumen, Communities und gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen heraus und tragen sie dorthin zurück. [K] AND THE CITY ist eine künstlerische Praxis im urbanen Gefüge, die neue Allianzen bildet und bestehende Orte neu lesbar macht. Die Stadt wird dabei nicht zur Kulisse, sondern zum Gegenüber – ein Raum, der reagiert, widerspricht und mitgestaltet.










