





04.09.26
Sarah Ama Duah
To Build To Bury To Remember
Sarah Ama DuahEs geht mir darum, Schwarze Geschichte und Schwarzes Wissen in Beziehung zu Artefakten europäischer ‘Hochkultur’ zu setzen und in bekannte Bildordnungen einzuschreiben – die Arbeiten können Ausgangspunkt sein, um miteinander zu sprechen und visuelle Überlieferungen zu hinterfragen.
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In TO BUILD TO BURY TO REMEMBER entwickelt die Künstlerin Sarah Ama Duah eine performative Installation zwischen Skulptur und Körper. Gemeinsam mit vier Performer*innen errichtet sie in der Hamburger Kunsthalle lebendige Latex-Monumente, die Leben würdigen, die in der Erinnerungskultur häufig unsichtbar bleiben. Aus einer Schwarzen feministischen Perspektive untersucht Duah Denkmäler, Erinnerungskultur und den fetischisierten Status historischer Monumente. Die hybriden Figuren entwerfen alternative Formen des Gedenkens und fragen: Wem werden Denkmäler gewidmet? Und was bleibt, wenn koloniale Monumente entfernt werden? Die Performance ist Teil von Duahs gleichnamiger, fortlaufender Werkreihe, die aus ihrer Auseinandersetzung mit Reiterstandbildern, wie jenem Friedrichs des Großen in Berlin, hervorgegangen ist. Sie wurde unter anderem im Savannah Centre for Contemporary Art in Tamale (Ghana), im Festspielhaus Hellerau in Dresden sowie im Humboldt Forum in Berlin gezeigt.



