Drei Perfomer*inne tragen Gasmasken, sie bewegen sich zur Kamera hin. Im Hintergund ist Rauch zu sehen.
© Revanna Hasenberg
Drei Perfomer*inne tragen Gasmasken, sie bewegen sich zur Kamera hin. Im Hintergund ist Rauch zu sehen.
© Revanna Hasenberg

Anand Dhanakoti & Friends

ĀTMÆN

Tickets:

15 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 7,50 Euro)

Info

Ab ca. 14 Jahren empfohlen.
Mögliche Trigger und/oder
sensorische Reize: Nacktheit,
Nebel, verschiedene Gerüche,
hohe Lautstärke. Künstler*innengespräch
im Anschluss an
die Vorstellung am FR 06.02.

Termine

Donnerstag

05.02.26

19:30

Tickets

Freitag

06.02.26

19:30

Tickets

Samstag

07.02.26

19:30

Tickets

Der in Hamburg lebende tamilische Choreograf Anand Dhanakoti verknüpft in seiner neuesten Arbeit das deutsche Wort »Atmen« mit dem Sanskrit-Begriff »Ātmæn«, der nicht nur Atem, sondern auch Seele und körperliche Erinnerungen meint. Für die Künstler*innen in Anands internationalem Team ist verschmutzte Luft in den Städten ihrer Herkunftsländer alltägliche Normalität; diese Körper-Erinnerungen bilden den Ausgangspunkt einer künstlerischen Spurensuche. Atemrituale aus Yoga und Kalaripayattu fungieren als kulturell codierte Erinnerungspraxen. Aus dekolonialer Perspektive richtet sich der Blick auf das Recht auf saubere Luft und das ökologische Ungleichgewicht durch ausgelagerte Industrien im globalen Süden. Ein immersives Gefüge aus futuristischen Ästhetiken, Klangflächen, Lichtimpulsen und Geruchsfeldern lässt auch in Hamburg spüren, was es bedeutet, wenn saubere Luft nicht selbstverständlich ist.


Künstlerische Leitung, Choreografie Anand Dhanakoti Tanz Nicolas Vignolo, Akshatha Ramesh, Alegría van Poppel Lubeigt Musik Amogh Swamy Bühnenbild Christopher Dippert Kostüm Arno Ramsch Licht Lars Kracht Dramaturgie Barbara Schmidt-Rohr Produktionsleitung Ann-Leonie Niss Assistenz Ana Salcido Artistic Assistant Haranni Umakanthan Foto Mayur Revanna, Jens Hasenberg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sarah Rosenau

Ātmæn ist eine Produktion von Anand Dhanakoti und Kampnagel. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste, Hamburgische Kulturstiftung und Proberaumfonds des Dachverband freie darstellende Künste Hamburg.