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Theorie / Online / Digital

Geheimagentur

Women* of the Seven Seas - Online-Symposium

Tickets:

Eintritt frei. Anmeldung über den Ticketlink.

Info

Das Symposium findet online in Zoom statt. In englischer Sprache.

Vergangene Termine

Sonntag

08.08.21

14:00 Uhr

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Bevor die Women* of the Seven Seas zum Festival-Abschluss mit der Seefrauen*parade durch die Wasserwege Hamburgs ziehen, bringen sie auf diesem Symposium Frauen* aus verschiedenen Bereichen des maritimen Lebens zusammen. Es markiert den Start von womenofthesevenseas.net, einer Online-Plattform, die zum Ziel hat Künstler*innen, Forscher*innen und Fachfrauen aus der ganzen Welt zusammenzubringen, die auf und mit dem Wasser arbeiten. Heute befahren Frauen* die Meere in größerer Zahl als je zuvor. Als Schiffer*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Forscher*innen erforschen sie die Hydrarität als alternative Lebensform, versuchen, Häfen als öffentliche Räume zurückzuerobern, sie kämpfen für Dekolonisierung, Seenotrettung, fairen Handel und gefährdete maritime Ökosysteme.

Das ist neu. Während Frauen* an Land mit beachtlichem Erfolg für die Gleichberechtigung der Geschlechter gekämpft haben, scheint die maritime Welt in diesem Punkt noch weit hinterher. Die Geschichte der Meere ist fast ausschließlich eine Geschichte der Männer. Und sie ist geprägt von Krieg, Kolonialismus und Ausbeutung. Veränderung ist notwendig. Die Women* of the Seven Seas (Frauen* der sieben Weltmeere) wollen diese Veränderung vorantreiben. Gemeinsam wollen sie die Präsenz von Frauen* auf See sichtbarer machen und auf maritime Fragen in lokalen und internationalen Kontexten eingehen.

Mit Beiträgen von: geheimagentur Francoise Vergès FESAN (Femals Seafarers' Association of Nigeria) Constance Hockaday Giuditta Vendrame und anderen.


„Women of the Seven Seas“ ist ein Projekt der geheimagentur.

Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro.

GEFÖRDERT durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien.

Die Seefrauenparade ist gefördert im Rahmen des Hamburger Kultursommers.