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Eine bunte Grafik in warmen Lila-Tönen, um ein (menschliches) Herz ranken sich Blumen und vier Hände, die mit Fäden verbunden sind.
© Clarote
Eine bunte Grafik in warmen Lila-Tönen, um ein (menschliches) Herz ranken sich Blumen und vier Hände, die mit Fäden verbunden sind.
© Clarote
Internationales Sommerfestival 2022
Konferenz / Theorie / Digital

The Future of Code Politics

Technologies of Radical Care

Eine Konferenz zum Verhältnis von neuen Technologien und radikaler Sorge.

Tickets:

Eintritt frei, Anmeldung via Ticketshop für die Teilnahme vor Ort, Streams kostenlos auf YouTube (Links sind neben dem Text zu finden)

Info

Zur Sicherheit aller Anwesenden wird darum gebeten während der gesamten Veranstaltung eine Maske zu tragen. Wir freuen uns, wenn Sie dieser Bitte nachkommen.

Vergangene Termine

auch Online

Freitag

19.08.22

17:30 Uhr

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auch Online

Samstag

20.08.22

11:00 Uhr

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auch Online

Sonntag

21.08.22

11:00 Uhr

p1

In der Pandemie ist die Pflegekrise viel diskutiert worden. Sie steht, mit einer Reihe vieler anderer gesellschaftlicher und ökologischer Systeme, kurz vor dem Kollaps. »Care«, also (Für)Sorge, ist darum zum Schlagwort für viele gesellschaftspolitische Diskussionen geworden. Gleichzeitig wird dem Notstand der Gesundheits- und Sozialsysteme, der Natur und des gesellschaftlichen Zusammenlebens in vielen Fällen mit der Hoffnung auf neue technologische Möglichkeiten begegnet. Solche Technologien werden dabei aber meistens mit dem Ziel entwickelt, Menschen, Umwelt und Gesellschaft effizienter zu gestalten. Mit Algorithmen und Software-Systemen werden Abläufe optimiert und kontrolliert. Häufig wird so ein System von Macht und Abhängigkeiten im Code festgeschrieben. Aber was wäre, wenn wir unsere Gegenwart und Zukunft so gestalten würden, dass stattdessen die Sorge um Mensch und Umwelt im Mittelpunkt steht? An drei Tagen lädt THE FUTURE OF CODE POLITICS II – TECHNOLOGIES OF RADICAL CARE Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen aus der ganzen Welt ein, um diese Fragen zu diskutieren. Sie entwickeln queerfeministische, dekoloniale und anti-ableistische Perspektiven auf gegenwärtige Technologien der (Für)Sorge – und machen Vorschläge dafür, wie sie in Zukunft aussehen könnten.

Das Programm ist in Zusammenarbeit mit J. Khadijah Abdurahman (We Be Imagining), Gracen Brilmyer (Disability Archives Lab), Lucia Egaña (Musea MAMI), Joana Varon (Coding Rights), Lorena Jaume-Palasí (The Ethical Tech Society) und Lena Kollender (Kuratorin) entstanden. Moderiert wird es von der Journalist*in und Autor*in des Bestsellers »Radikale Zärtlichkeit – Warum Liebe politisch ist«, Şeyda Kurt.


  • Alle Streams sind neben den jeweiligen Infotexten zu finden oder als Playlist HIER.
  • Die Biografien der Teilnehmenden gibt es HIER.

Sprache & Access

  • In englischer bzw. spanischer Lautsprache mit Übersetzung in englische & deutsche Lautsprache (nur vor Ort auf Kampnagel), Live-Untertitelung in Englisch & Deutsch (im Livestream, in der Aufzeichnung & vor Ort auf Kampnagel) und mit automatisierten Untertitelungen in Afaan Oromo & Luganda (im Livestream und in der Aufzeichnung) & Mixe (in der Aufzeichnung).
  • Die Performance am Sonntag um 18:00 hat eine Audiodeskription auf deutscher Lautsprache, die nur vor Ort auf Kampnagel verfügbar ist

Programm Freitag, 19.08. / Eröffnung

17:30 Eröffnung & Willkommen mit Lena Kollender & Şeyda Kurt

18:00 - 19:00 Eröffnungspanel: The Future of Code Politics – Technologies of Radical Care
mit J. Khadijah Abdurahman, Gracen Brilmyer, Lucía Egaña, Joana Varon, Lorena Jaume-Palasí & Lena Kollender
Moderation: Şeyda Kurt

Körper werden durch kulturell spezifische Vorstellungen von Raum und Zeit geprägt. Und Vorstellungen von Raum und Zeit schaffen den ländlichen, den städtischen und den digitalen öffentlichen Raum. In den strafrechtlichen Datenbanken gibt es mehr Daten über People of Color als im Gesundheitsbereich. Diese Datenbanken werden hauptsächlich von weißen Erfahrungen und Denkweisen konstruiert und genutzt – und repräsentieren nicht die Erfahrungen und Vorstellungen von BIPoC Communities. Es ist indigenen Personen praktisch unmöglich, Zugang zu digitalisierten öffentlichen Räumen in ihren eigenen Sprachen, nach ihren eigenen Regeln zu erhalten. Und öffentliche Räume, die nicht-behinderte Körper in den Mittelpunkt stellen, halten behinderte Körper mittels (technologischer) Barrieren am Rand. Aber wer nicht sichtbar ist, für den wird auch nicht gesorgt. Und wie wir sehen und dokumentieren, ist nicht immer sorgsam.

Das Eröffnungspanel bringt das Kurator*innen-Team dieser Konferenz in einem hybriden Rahmen zusammen. Sie eröffnen ein asynchrones Gespräch zwischen aufgezeichneten Videobotschaften von Überraschungsgästen aus der ganzen Welt und Live-Reaktionen im physischen Raum auf Kampnagel – und geben so einen Überblick über die Themen und Fragen der kommenden zwei Tage.

Programm Samstag, 20.08.

11:00 - 12:00 A conversation on Justice, Care and Technology

mit Mia Mingus & Lilith Wittmann
Moderation: Şeyda Kurt
Kuration: Lena Kollender, Lorena Jaume-Palasí

Die Autorin und Community Educator Mia Mingus und die IT-Sicherheitsexpertin und Aktivistin Lilith Wittmann eröffnen den zweiten Konferenztag mit einem Keynote Gespräch. Während der Präsidentschaft von Barack Obama wählte das Weiße Haus Mia Mingus als eine von »fünfzehn asiatisch-amerikanischen, hawaiianischen und pazifischen Frauen als 'Champions of Change' aus, die Außergewöhnliches leisten, um eine sichere, gleichberechtigte und wohlhabende Zukunft für ihre Gemeinschaften und das Land zu schaffen.« Ihre Schriften zur transformativen Gerechtigkeit haben sowohl die theoretischen als auch die praktischen Debatten um Disability Justice stark beeinflusst und Alternativen zu Gefängnis, Polizei und Strafjustiz vorgeschlagen. Lilith Wittmann hat durch ihre Forschung über Sicherheitslücken im öffentlichen Sektor und die Entwicklung digitaler Infrastrukturen für das öffentliche Interesse Schlagzeilen gemacht. Sie wurde von der konservativen politischen Partei CDU verklagt, weil sie verantwortungsvoll Sicherheitslücken in der von ihr eingesetzten Software aufdeckte. Der Vorfall löste eine internationale Diskussion über die Sicherheits- und Sorgfaltspflichten politischer Parteien beim Einsatz von Technologien aus. Mit ihrer Initiative Bundesstelle für open data hat sie die Diskussion vorangetrieben, um Regierungsdaten auf einer neuen Ebene zugänglich zu machen. Gemeinsam werden sie Fragen rund um transformative Gerechtigkeit, Fürsorge und Technologie im institutionellen Kontext diskutieren.

13:00 - 14:30 Panel: Blackness, African Indigeneity and Computation

mit Kalundi Serumaga, Ayantu Tibeso & Romi Morrison
Moderation & Kuration: J. Khadijah Abdurahman

Wie ordnen wir digitale Technologien in die lange Geschichte des Siedlerkolonialismus und der Versklavung, sowohl auf dem afrikanischen Kontinent, als auch in den Vereinigten Staaten oder auf Turtle Island, ein? Was ist ein Schwarzes Raum-Verständnis und wie unterbricht es normative Auffassungen von race und Technologie? Können Klangarchive aus der Schwarzen Diaspora die Art, wie wir über Computertechnik denken, destabilisieren? Der ehemalige Radio-DJ, Journalist und ugandische Wissenschaftler Kalundi Serumaga, die Oromo-Archivarin Ayantu Tibeso und der*die interdisziplinäre Künstler*in und Forscher*in Romi Ron Morrison werden diese Fragen auf der Grundlage Schwarzer feministischer Theorie und afrikanischer indigener Praktiken diskutieren.

15:30 - 17:00 Performance: Lost in Translation I: Extractivism of bodies and territories

mit Texten von Moira Millán, Paz Peña, Paola Ricaurte & Mariah Rafaela Silva, performt von Kupalua, Yela Quim, Génesis Victoria & Eli Wewentxu
Moderation & Kuration: Lucía Egaña & Joana Varon

Die gängigen digitalen Technologien arbeiten nach der Logik des Extraktivismus: In bestimmten Gebieten mit einer Geschichte kolonialer Enteignung, werden Ressourcen abgebaut, um sie für Technologien zu nutzen, mit denen eine riesige Menge an Daten über unser Leben und unsere Körper gesammelt wird. Allgegenwärtige Überwachung und Datenkolonialismus, Rassismus, Ableismus und Heteronormativität sind eingebettete Werte in der Entwicklung dieser extraktivistischen Technologien. Was aber würde es bedeuten, Technologien zu entwickeln, die sich stattdessen um unseren Körper, unseren Geist und unser Land sorgen? Die in Abya Yala, auch Lateinamerika genannt, ansässigen Denkerinnen Paz Peña, Moira Millan, Paola Ricaurte und Mariah Rafaela Silva haben je einen Text zu diesen Fragen geschrieben. In einem experimentellen Setting, werden diese live auf der Bühne von den Musiker*innen und Performer*innen Yela Quim, Génesis Victoria, Kupalua und Eli Wewentxu in verschiedenen Formaten frei übersetzt und interpretiert – um so die Vorstellungskraft auch jenseits von gesprochenem und geschriebenem Diskurs anzuregen.

18:00 - 19:00 Panel: Documenting Care: Archiving Disability Pasts & Futures

mit Panteha Abareshi, Walela Nehanda & Jane Shi
Moderation: liú méi-zhì chen Kuration: Gracen Brilmyer

Wie können wir die Erinnerung an crip Erfahrungen mit FürSorge und Pflege für zukünftige Generationen sichern? Für behinderte Menschen kann Pflege liebevoll sein, sie kann gewalttätig sein. In medizinischen Kontexten kann sie zu einer Waffe werden, die Gewalt als »Heilung«, »Rehabilitation« und »Normalisierung« maskiert. Aber Pflege in behinderten Räumen kann auch magisch sein, Fürsorge in crip Communities kann ein radikaler Akt der Liebe sein. Dieses Panel befasst sich mit der vielschichtigen Bedeutung von crip Care mit einem Fokus auf der Frage, wie wir unsere Erfahrungen dokumentieren. Anhand von bildender Kunst, Poesie, mündlichen Erzählungen und anderen Methoden wird sich dieses Panel mit der Frage befassen, wie behinderte Menschen ihre gelebten Erfahrungen mit Fürsorge dokumentieren und wie sie sich unsere gemeinsamen Zukünfte vorstellen.

Mit Dank an Alice Wong, die leider an dem Panel nicht teilnehmen kann, aber in der Konzeptionierung maßgeblich war.

Programm Sonntag, 21.08.

11:00 - 12:00 Keynote: Against capitalism. Technologies of radical care

mit Yásnaya Elena Aguilar Gil
Kuration: Lena Kollender, Lorena Jaume-Palasí

Ein Gespräch mit der Autorin Yásnaya Elena Aguilar Gil darüber, wie unser Denken unsere Technologien prägt. Öffentliche Erzählungen über Technologien haben in der Regel eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf: Maschinen aus Stahl, auf denen komplexe Software läuft, sogenannte künstliche Intelligenz, oder digitale Technologien, die in unsere Autos, Handys, medizinische Geräte und Kühlschränke integriert sind. Technologien, die Probleme durch die Optimierung von Prozessen lösen und, die um der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wachstums willen geschaffen werden. In diesem Technologieverständnis wird die Natur zu einem Problem, das optimiert werden muss – und der Mensch zum bloßen User. Die Natur wird zu einem Einwegprodukt, das in Pandemien, Ressourcenknappheit, Überschwemmungen und Abholzung kollabiert. Während das menschliche Leben durch die Effizienzlogik der Software organisiert und verwaltet wird. In diesem Gespräch wird Yásnaya Aguilar ihr Konzept der Tequiologie vorstellen, das dazu einlädt unser Verständnis von Technologie zu erweitern und über Möglichkeiten zu sprechen, sie jenseits des Kapitalismus zu denken und zu gestalten. Tequiologie leitet sich von tequio ab, einem Wort aus dem Nahuatl. Es handelt sich um eine soziale Technologie und eine Organisationsform, die von der Geschichte solcher Technologien geprägt ist, mit denen sich indigene Völker gegen Unterdrückung wehren, für die Gemeinschaft sorgen und die Natur schützen.

In spanischer Lautsprache mit Übersetzung in englische & deutsche Lautsprache & Live Untertitelung in Englisch, Deutsch, Mixe, Oromo und Luganda.

13:00 - 14:30 Performance: Lost in translation II: Decolonizing our imaginaries about Techs

mit Denise Alves-Rodrigues, Lu Ain-Zaila, Gabriela Damián, Kupalua, Yela Quim, Génesis Victoria, Eli Wewentxu, Thaina Iná
Moderation & Kuration: Lucía Egaña & Joana Varon

In diesem zweiten Teil der experimentellen Panels von Joana Varon & Lucía Egaña, geht es darum, die Vielfalt von Weltanschauungen (Cosmovisions) rund um Technologien wiederzugewinnen, umzuschreiben und anzuerkennen. Die eingeladenen Autor*innen und Denker*innen, Lu Ain-Zaila, Denise Alves-Rodrigues und Gabriela Damián schreiben dazu literarische und theoretische Auftragstexte, die mit den Möglichkeiten spielen, über andere, nicht-lineare Zeitlichkeiten nachzudenken – um Zugang zu indigenem Wissen zu erhalten und sich dekoloniale, spekulative Zukünfte vorzustellen. Auf der Suche nach technologischen Fantasien, die sich von den Zukunftsvisionen des Silicon Valley und Hollywoods unterscheiden stellen sie Konzepte des Afrofuturismus, dekolonialer Science Fiction und nicht-mechanischer und nicht-heteronormativer Maschinen in den Mittelpunkt. Die Texte werden live auf der Bühne von den Musiker*innen und Performer*innen Yela Quim, Kupalua, Génesis Victoria und Eli Wewentxu übersetzt und interpretiert.

15:30 - 17:00 Panel: Abolishing the Child Welfare System (and its Algorithms!)

mit Victoria Copeland, Benjamin Lundberg Torres Sánchez & Dorothy Roberts
Moderation & Kuration: J. Khadijah Abdurahman

Wie hat die Einführung von Predictive Analytics die Überwachung und Trennung von Familien durch Jugendämter in den USA verstärkt? Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Einführung automatisierter Entscheidungssysteme im öffentlichen Sektor und der raschen Ausweitung sogenannter »Präventionsdienste«, die ähnlich wie Bewährungsstrafen funktionieren? Warum ist die Abschaffung dieses Kinderschutzsystems notwendig und wie ist sie möglich? Die renommierte Wissenschaftlerin Dorothy Roberts, die mit ihren Arbeiten zu race, Medizin und Kinderschutz weltbekannt wurde, das transnationale Adoptivkind und Künstler*in Benjamin Lundberg Torres Sánchez und die Sozialarbeiterin Victoria Copeland, die sich für die Abschaffung des Kinderschutzystems einsetzt, sprechen mit der Ko-Kuratorin dieser Konferenz, J. Khadijah Abdurahman. Das Kinderschutzsystem ist ein zentraler Bestandteil des strafrechtlichen Kontinuums. Doch meist erwarten wir politische Maßnahmen, die optimieren wie Überwachung automatisiert wird, anstatt uns eine Welt ohne Überwachung vorzustellen.

18:00 - 19:00 Performance: You You You

von und mit NEVE ZiqueBeast (Neve Mazique-Bianco)
Kuration: Gracen Brilmyer

Wie verkörpert Technologie unsere romantischen Sehnsüchte? Wie lieben wir einander aus der Ferne? Was berühren wir, wenn wir uns nicht gegenseitig berühren? Können wir lernen, unsere digitalen Erfahrungen sinnlich und taktil zu gestalten? Natürlich können wir das. Romantik ist lange nicht mehr nur etwas für Verliebte. Nicht, wenn wir jeden Tag auf der Erde so leben müssen, als wäre es unser letzter. Die Zeit ist zu kostbar, um sie nicht zu nutzen, und die Gefahren des Lebens sind zu nah, um das Risiko nicht auszukosten, das die Liebe zu Lebzeiten darstellt. In Anlehnung an Prinzipien der Disability Justice und im Widerstand gegen heteronormative technologische Annahmen, erzählt NEVES Abschlussperformance dieser zweieinhalb Tage von dem Verlangen behinderter Menschen, ihre Fürsorge auszudrücken – über Entfernungen, Zeit, Körper, Spezien, Medien und Beziehungen hinweg. In Kombination von Sound, Bewegung, Erzählung und intimen Videos ist YOU YOU YOU ein neues terpsichorisches Gebet vor dem Altar der Access Intimacy als Göttin der Liebe. Mit unerschrockener Romantik und sinnlicher Freude stellt NEVE die Idee in Frage, dass ein Körpergeist (Bodymind) jemals eine Last sein könnte. Und zeigt, wie digitale Technologien sinnliche Werkzeuge für Beziehungsfähigkeit, Solidarität, Verbindung und cyborgianische Romantik sind. Kleine Momente von Access und Care und große Distanzen in Liebe und Interdependenz, erzeugen eine queere, behinderte (und Schwarze, indigene, trans, sexarbeitende) Verwandtschaft wie keine andere. Wir nennen das Medizin. Sie rettet unsere Welt.

Mit Audiodeskription auf Deutsch und kurzer Tastführung (Treffen um 17:45 auf der Piazza vor dem Eingang zur Kasse).


Konzept & Kuration: Lorena Jaume-Palasí, Lena Kollender Co-Kuration: J. Khadijah Abdurahman, Gracen Brilmyer, Lucia Egaña, Joana Varon Produktion: LEAD Production (Lea Connert, Dana Tucker, Carolina Brinkmann)

GEFÖRDERT DURCH den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

IN KOOPERATION mit der Nemetschek Stiftung & der Hans Böckler Stiftung

MIT UNTERSTÜTZUNG VON Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e. V.