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Die vier Mitglieder von Sons of Kemet stehen nebeneinander und schauen lässig in die Kamera, der Hintergrund ist tiefrot und die vier werden von einem warmen, seitlich einfallenden Licht angestrahlt.
© Udoma Janssen
Die vier Mitglieder von Sons of Kemet stehen nebeneinander und schauen lässig in die Kamera, der Hintergrund ist tiefrot und die vier werden von einem warmen, seitlich einfallenden Licht angestrahlt.
© Udoma Janssen

Sons Of Kemet

Konzert in Kooperation mit Elbphilharmonie Sommer

Wenn die Tuba zum Subwoofer und das Saxofon zum Sprachrohr wird: Die Sons of Kemet geben dem Black Lives Matter Protest eine furiose Gestalt und dem Jazz eine Zukunft.

Tickets:

10-49 Euro (erm. bis zu 50%)

Vergangene Termine

Mittwoch

17.08.22

20:00 Uhr

anderer Ort

Das Konzert findet im Großer Saal der Elbphilharmonie statt.

Shabaka Hutchings ist einer der prägendsten Musiker des grundstürzenden Nu-Jazz. Der Londoner Saxophonist mit karibischem Background löst Grenzen zwischen Genres auf, widmet sich mit seinen anderen Bands südafrikanischer Musik (Shabaka & The Ancestors) und elektrischen Sounds (Comet is Coming), und hat nun mit den zwei Schlagzeugern und dem Tubisten seiner Sons of Kemet ein »überwältigendes Album veröffentlicht, das in jedem Moment neue Klangsphären öffnet« (Musikexpress). »Black To The Future« versucht die Prinzipien afrikanischer Ontologie und Kosmologie zu fassen, begreift Blackness als Beschwörung von Kraft, Erinnerung und Heilung, und beschreibt eine Zukunft im spirituellen und menschlichen Gleichgewicht, die aus dem Wissen um die Gegenwart und indigene Vergangenheit entsteht. So sind auch musikalische Vorfahren wie Alice Coltrane und Pharoah Sanders herauszuhören (die wie Hutchings Bands auf dem legendären Label Impulse! eine Heimat fanden); während die Gegenwart mit Gästen wie dem Grime-Sänger D Double E, der Musik-Aktivistin Moor Mother (am 2.12. auf Kampnagel!) oder Black Lives Matter-Poems durchklingt. Mit einem universalen Blick verbinden die Sons of Kemet Rhythmen und Skalen aus der Karibik, Westafrika und Londoner Underground-Clubs zu einem so selbstverständlichen Flow mit politischer Wucht, dass Musikhören hier zur physischen Erfahrung wird. Oder wie es in der Süddeutschen Zeitung hieß: »Live ist das Quartett revolutionär.«

Ganzkörper-Portrait der vier Musiker, Boden und Hintergrund sind tiefrot, ein warmes Licht scheint auf ihre Gesichter.
© Udoma Janssen
Ganzkörper-Portrait der vier Musiker, Boden und Hintergrund sind tiefrot, ein warmes Licht scheint auf ihre Gesichter.
© Udoma Janssen
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Tenorsaxophon: Shabaka Hutchings  Tuba: Theon Cross Schlagzeug: Tom Skinner & Eddie Hick