Zwei Personen in Badehosen heben eine dritte Person in einem Bikini in die Höhe. Die dritte Person hat ihren rechten Arm gehoben. Hinter ihnen hängt ein pinker Tüll Vorhang.
© Vince VDH
Zwei Personen in Badehosen heben eine dritte Person in einem Bikini in die Höhe. Die dritte Person hat ihren rechten Arm gehoben. Hinter ihnen hängt ein pinker Tüll Vorhang.
© Vince VDH

Ayelen Parolin

Zonder

Kein Sommerfestival ohne Humor: Noch nie war Scheitern so schön wie in dieser fröhlichen, als Tanzstück getarnten Bühnenkatastrophe.

Tickets:

28 / 18 / 9 (erm. ab 9 Euro, 50 % erm. mit Festivalkarte)

Termine

Deutschlandpremiere

Donnerstag

22.08.24

19:00

Tickets

Freitag

23.08.24

19:00

Tickets

Samstag

24.08.24

18:00

Tickets

Sonntag

25.08.24

19:00

Tickets

In diesem schlitzohrigen Stück der Choreografin Ayelen Parolin geht zur Freude des Publikums alles schief: Ein besessenes Trio versucht, sich durch Strauss’ Gassenhauer „An der schönen blauen Donau“ zu tanzen und gerät immer wieder aus dem Takt und ins Straucheln. Aber aufgeben geht nicht, the show must go on, egal wie groß das Chaos ist, das auf der Bühne ausbricht. ZONDER heißt dieser neueste Tanz-Streich der argentinischen Choreografin aus Brüssel, mit dem sie eine große Ode an die Sinnlosigkeit, das Unlogische und damit auch an die Kunst geschaffen hat. Das Stück entlarvt die Pseudo-Intellektualität von zeitgenössischem Tanz genauso wie die Vorstellung, das Publikum sei selbst schuld, wenn es nichts versteht. Damit knüpft Ayelen Parolin an ihren Hit SIMPLE an, in dem sie Merce Cunninghams Klassiker „Summerspace“ zu einem dadaistischen Spaß vereinfachte; und sie beweist einmal mehr, dass sich das Menschliche mit Humor immer noch am besten ergründen lässt – wenn er denn so gut gemacht ist wie in ZONDER.

Drei Personen machen Anstalten, sich in verschiedene Richtungen zu bewegen. Ihre Gestik ist dabei sehr ausdruckstark und sie strecken ihre Arme und Beine von sich weg. Sie tragen Kleidung in unterschiedlichen, knalligen Farben.
© Kampnagel
Zwei Personen tanzen vor einer weißen Kulisse, ihre Kostüme sind in lila und rot Tönen gehalten. Die Perspektive ist schräg, sodass der Boden uneben scheint.
© Kampnagel
Eine Person mit grüner, kurzer Hose und einem roten Oberteil lehnt sich auf einer weißen Bühne im Ausfallschritt nach vorne.
© Stanislav Dobak
Eine Person in lila Shirt und pinker Hose dreht sich mit verzerrtem Gesicht von zwei weiteren Personen weg, die im Hintergrund stehen.
© Kampnagel
Eine Person reckt beide Fäuste, die Arme lang ausgestreckt in die Höhe. Der Mund ist dabei weit geöffnet.
© Kampnagel
Ein Tänzer steht im Vordergrund des Bildes und reckt beide Arme in die Höhe. Im Hintergrund stehen zwei Personen, die ihre Beine gespreizt und ihre Arme von sich gestreckt haben.
© Kampnagel
Ein Tänzer steht im Vordergrund des Bildes und richtet seinen Blick auf zwei Personen, die hinter ihm stehen.
© Kampnagel
Zwei Personen in Badehosen heben eine dritte Person in einem Bikini in die Höhe. Die dritte Person hat ihren rechten Arm gehoben. Hinter ihnen hängt ein pinker Tüll Vorhang.
© Vince VDH

Von Ayelen Parolin in Zusammenarbeit mit den Performer*innen Piet Defrancq, Naomi Gibson, Daan Jaartsveld Künsterische Mitarbeit Julie Bougard Technische Direktion & Licht Design Laurence Halloy Sound Design Julie Bougard Bühne & Kostüm Design Marie Szersnovicz Licht Laurence Halloy Bühne Ondine Delaunois Sound Ondine Delaunois Dramturgie Olivier Hespel Vorbereitung Daniel Barkan, Alessandro Bernardeschi, Michael Schmid

Produktion RUDA asbl Koproduktion Théâtre National Wallonie Brussels, Charleroi danse, SurMars Mons, le Théâtre de Liège, le Manège Scène Nationale - Reims, Atelier de Paris / CDCN.

Bühne & Kostüm entstanden in den Werkstätten des Théâtre National Wallonie Bruxelles In Koproduktion mit La Coop asbl et Shelter Prod. Mit Unterstützung von taxshelter.be, ING and the Belgian federal government tax-shelter.

Gefördert von Wallonie Bruxelles International.

Ruda / Ayelen Parolin Ist seit 2022 Assoziierte Künstlerin des Théâtre National De Bruxelles.