Zwei Personen mit blonden Perücken umarmen sich und gucken mit ängstlichem Blick in die Kamera. Eine der Personen trägt einen großen Handschuh, der so modelliert ist, dass es aussieht, wie die Hand eines Monsters mit schwarzen, langen Fingernägeln.
© Benjamin Egger
Zwei Personen mit blonden Perücken umarmen sich und gucken mit ängstlichem Blick in die Kamera. Eine der Personen trägt einen großen Handschuh, der so modelliert ist, dass es aussieht, wie die Hand eines Monsters mit schwarzen, langen Fingernägeln.
© Benjamin Egger

Teresa Vittucci

Sane Satan

Shooting-Star der Zürcher Performance-Szene bittet zum Tanz mit dem Teufel als Ménage-à-trois zwischen zwei Performer*innen und dem Publikum.

Tickets:

24/14 Euro (erm. ab 9 Euro, 50% mit Festivalkarte)

Termine

Weltpremiere

Freitag

16.08.24

20:00

Tickets

Samstag

17.08.24

19:00

Tickets

Samstag

17.08.24

20:15

20:15

Publikumsgespräch: Teresa Vittucci

Sonntag

18.08.24

19:15

Tickets

Teresa Vittucci ist der neue Stern am Himmel feministischer Radikalperformancekunst. Nachdem sie erst die Jungfrau Maria zur Botschafterin des Queerfeminismus umpolte und dann die biblische Eva als Ikone weiblicher Neugier feierte, ist nun der Teufel dran: SANE SATAN nennt Vittucci den dritten Teil ihrer Trilogie IN PRAISE OF VULNERABILITY, den sie nun beim Sommerfestival uraufführt. Der abtrünnige Engel Satan ist als Sinnbild des Bösen ein gefundenes Fressen für die österreichische Performancemacherin mit Wohnsitz in Zürich. Denn wer entscheidet eigentlich, was als Böse gilt? Was ist schon die Mordrate Satans von zehn im Vergleich zu den 2.921.364 Morden, die dem lieben Gott in der Bibel angerechnet werden? Lässt sich der ausgestoßene Außenseiter Satan nicht als Komplize für all jene gewinnen, die aufgrund ihres Andersseins abgewertet, unterdrückt und ausgeschlossen werden? Gemeinsam mit der Performerin Alina Arshi erforscht Vittucci Drag, satanischen Sound und „Bimbofication” (die Tussifizierung durch die Aneignung des Hyperfemininen) als Antithesen zum patriarchalen Gottestum – mit sehr viel Pink passend zum Sommerfestival!

Zwei Personen mit blonden Perücken, umarmen sich eng umschlungen und blicken gleichzeitig traurig in die Kamera. Sie tragen weiße Oberteile und Schuhe, jedoch keine Hosen.
© Kampnagel
Eine Person liegt auf dem Boden um sie herum ist das Bild komplett schwarz. Sie trägt eine gelbe Perücke und weiße Schuhe, ansonsten ist sie komplett nackt und liegt so, dass man ihr Gesicht nicht sieht.
© Benjamin Egger
Zwei Personen mit blonden Perücken umarmen sich. Sie werden mit rotem Licht angestrahlt. Eine der Personen trägt einen großen Handschuh, der so modelliert ist, dass es aussieht, wie die Hand eines Monsters mit schwarzen, langen Fingernägeln.
© Kampnagel
In einem abgedunkelten Raum liegt eine Person auf dem Boden. Das Gesicht der Person sieht man nicht, sie trägt ein Sport-Top und weiße Schuhe, ihre Hose ist bis zu ihren Knien heruntergezogen.
© Kampnagel
Eine Person liegt auf dem Boden dabei ist sie so zusammengekauert, dass man ihr Geicht nicht sieht. Die Wände und der Boden um sie herum sind schwarz. Neben ihr liegt eine schwarze Plane.
© Benjamin Egger
Zwei Personen mit blonden Perücken umarmen sich und gucken mit ängstlichem Blick in die Kamera. Eine der Personen trägt einen großen Handschuh, der so modelliert ist, dass es aussieht, wie die Hand eines Monsters mit schwarzen, langen Fingernägeln.
© Benjamin Egger

KONZEPT, REGIE, TEXT Teresa Vittucci PERFORMANCE Alina Arshi, Teresa Vittucci DRAMATURGIE, TEXT, VIDEO Benjamin Egger DRAMATURGISCHER SUPPORT Lea Moro BÜHNE, LICHT DESIGN Anna Wohlgemuth LICHT DESIGN, TECHNISCHE LEITUNG Anahí Pérez CHOREOGRAFIE UND MATERIAL ASSISTENZ Emma Bertuchoz, Emmeliin Chemouny INVENTOR Gabriel Schneider MITENTWICKLUNG, DANK AN Henry Browne, Deborah Macauley PRODUKTIONS MANAGEMENT Diana Paiva / high expectations ADMINISTRATION Karin Erdmann

PRODUKTION OH DEAR! Zürich KOPRODUKTION Internationales Sommerfestival Kampnagel, Arsenic Lausanne, Tanzhaus Zürich, Charleroi danse DCCN, La Briqueterie CDCN, Théâtre Saint-Gervais Genève, Dampfzentrale Bern KOPRODUKTION IN RESIDENZ O Espaço do Tempo, La Briqueterie – CDCN du Val-de- Marne (supported by the French ministry of Culture / DRAC IDF)

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON Reso Dance Network Switzerland, Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia, Stiftung Anne-Marie Schindler, Landis & Gyr Stiftung, Prix Tremplin Leenaards / La Manufacture, Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA) BESONDERER DANK AN Belluard Bollwerk Festival Fribourg, Studio CUTE