Fotocollage: Portraitaufnahme eines jungen Mannes, der ernst in die Kamera schaut. Auf der linken Seite des Bildes ist das Cover des Buchs „Der Tag, an dem ich sterben sollte“.
© Johannes Tewelde
Fotocollage: Portraitaufnahme eines jungen Mannes, der ernst in die Kamera schaut. Auf der linken Seite des Bildes ist das Cover des Buchs „Der Tag, an dem ich sterben sollte“.
© Johannes Tewelde

Wallah Krise!

Lesung: Said Etris Hashemi »Der Tag, an dem ich sterben sollte« / Konzert: Tam Thi Pham

Termine

Freitag

23.08.24

18:30

/ Eintritt frei

Freitag

23.08.24

20:30

/ Eintritt frei

Bei dem rassistischen Terroranschlag in Hanau wird der damals 23-jährige Said Etris Hashemi am 19. Februar 2020 schwer verletzt, sein jüngerer Bruder Said Nesar und acht weitere junge Menschen sterben. Dieser Tag hat nicht nur im Leben der Betroffenen alles für immer verändert, sondern gesamtgesellschaftlich. Sein Buch ist Etris’ persönlicher Bericht des Erlebten und eine scharfe Gesellschaftsanalyse. Er liefert einen wichtigen Beitrag zur deutschen Gegenwart und zur dringend notwendigen Auseinandersetzung mit rechtem Terror und strukturellen Rassismus in Deutschland.


Die Hamburger Multimedia-Komponistin und Performerin Tam Thi Pham schafft poetische Werke, in denen sie Technologie und Tradition zu meditativen, poetischen Soundperformances kombiniert.

Eine Frau sitzt auf dem Boden, vor ihr steht ein langes, schmales Holzinstrument mit einer Saite. Ein Mikrofon ist auf das Instrument gerichtet und die Frau scheint mit zwei gläsernen Schalen Klänge zu erzeugen.
© Kampnagel