Person mit langem dunklen Haar kniet auf dem Boden einer Bühne.
© vog.photo.
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Digital / Vortrag

Suzanne Kite

Nonhuman Futures

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Der Vortrag findet live auf YouTube statt.

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Donnerstag

01.12.22

18:30 Uhr

»Nonhuman Futures« ist ein Vortrag, der zum ersten Mal auf dem Zooetics-Symposium am MIT Media Lab im April 2018 gehalten wurde und in dem Kite zunächst seine Forschungen zu Lakota-Ontologien und menschlicher Interaktion mit Technologie sowie die Notwendigkeit ethisch-ontologischer Beziehungen mit künstlicher Intelligenz umriss. Jetzt umfasst diese Präsentation in der Regel Kites Künstlergespräch und eine ausführliche Diskussion über nichtmenschliche, ontologische und künstliche Intelligenzforschung.

In diesem Vortrag untersucht Kite unsere gegenwärtigen und zukünftigen Beziehungen zu Nichtmenschen, insbesondere zu Technologie und künstlicher Intelligenz, sowie die Entwicklung von Protokollen durch ihre künstlerische Praxis. Die Menschen sind bereits von Objekten umgeben, die nicht als intelligent oder sogar lebendig angesehen werden und die als unwürdig für Beziehungen gelten. Wie kann die Menschheit eine Zukunft mit Beziehungen zwischen Technologie oder künstlicher Intelligenz und Menschen schaffen, wenn es keine ethisch-ontologische Orientierung gibt, mit der man versteht, was einer Beziehung würdig ist und was nicht? Um Beziehungen zu nicht-menschlichen Wesen zu schaffen, nicht nur zu Wesen, die menschlich erscheinen, muss man zunächst anerkennen, verstehen und wissen, dass die nicht-menschlichen Wesen überhaupt «sind«. Es gibt bereits indigene Ontologien, um Formen des »Seins« zu verstehen, die außerhalb der Menschheit liegen.

Kite alias Suzanne Kite ist eine preisgekrönte Oglála Lakȟóta-Performancekünstlerin, bildende Künstlerin, Komponistin und Akademikerin, die für ihre Klang- und Videoperformance mit ihrem maschinell lernenden Haarzopf-Interface bekannt ist. Kites Praxis erforscht die zeitgenössische Ontologie der Lakota durch Forschung und Kreation, computergestützte Medien und Performance. Kite arbeitet häufig mit Familien- und Gemeindemitgliedern zusammen.

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