

05.Februar 2026 – 14.Februar 2026
Fokus Tanz
Auch in diesem Jahr zeigt der FOKUS TANZ Bühnenproduktionen, Residenzshowings, Workshops und ein Battle internationaler sowie lokaler Choreograf*innen, die sich mit Tanz als politisches, kollaboratives und kulturelles Medium auseinandersetzen. Sie eröffnen neue Perspektiven und verdeutlichen, dass choreografische Praxis ein Raum kritischer Reflexion sein kann, der neue Erzählungen, Gemeinschaften und Zukunftsentwürfe ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten, die den Körper als emotionalen und kulturellen Resonanzraum verstehen und Fragen nach Identität, Transformation und Zugehörigkeit verhandeln. Zwischen afrofuturistischen Visionen, hybriden Erzählformen und der Neuverhandlung von Tradition und Moderne entwerfen die Künstler*innen Choreografien, in denen Wut, Heilung und Empowerment erfahrbar werden.
Eröffnet wird der Fokus Tanz von Eun-Me Ahn mit ihrer neuesten Arbeit POST-ORIENTALIST EXPRESS, in der sie mit acht Tänzer*innen einen eindrucksvollen und visuell opulenten Abend entwirft, der über die Gegensätze von Tradition und Moderne hinausweist und sie neu definiert. Die preisgekrönte Produktion BLKDOG von Botis Seva und seiner Company Far From the Norm ist eine kraftvolle Komposition aus Hip-Hop-Choreografie, Musik, Text und Licht. Sie verbindet physische Stärke mit emotionaler Tiefe, thematisiert die komplexe Verbindung von Selbstfindung und Selbstzerstörung und gibt dem grundlegenden Bedürfnis nach Akzeptanz Raum. BENSON A’KUYIE setzt sich in [GN-z33/6°] mit afrofuturistischer Imagination sowie der körperlichen Erforschung von Wut, Identität und Heilung auseinander. Erfahrungen von Isolation, Entfremdung und aufgestauter Wut werden dabei in ein intensives, rituelles Bewegungsfeld verwandelt, in dem Krump, Stimme und Erinnerung ineinandergreifen und neue Zukünfte entstehen können. Außerdem feiert ABÎMES, die neue Arbeit von Linda Hayford, Deutschlandpremiere und entwirft gemeinsam mit sechs herausragenden Tänzer*innen einen mystischen Raum, in dem Realität und Fiktion miteinander verschmelzen. Mit der Ästhetik des Shifting Pop wird so die Metamorphose zum Mittel des Erzählens, um eine organische, zukunftsweisende und kollektive Verbindung zu erschaffen. Zudem wird es zwei Residenzshowings geben, und das legendäre Krump Battle ROLL OF THE DICE von Queen und Aura ist zurück.








