





Jéssica Teixeira
Monga
Vergangene Termine
27.02.26
18:30
27.02.26
19:00
28.02.26
18:30
28.02.26
19:00
Die brasilianische Künstlerin Jéssica Teixeira hat bereits 2019 mit ihrem Solo E.L.A. international auf sich aufmerksam gemacht. MONGA, die neuste Arbeit von Teixeira, widmet sich der mexikanischen Künstlerin Julia Pastrana, einer der größten Inspirationen sogenannter »Freak Shows« des 20. Jahrhunderts. Teixeira zeichnet Elemente des 26-jährigen Lebens der Tänzerin, Performerin und Sängerin nach, das von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geprägt war – und deren Körper selbst nach ihrem Tod noch die koloniale und ableistische Sensationslust Anderer bedienen musste. MONGA ist weder Dokumentartheater noch Spektakel, sondern eine Fortführung der Recherche Teixeiras, die ihren eigenen Körper als Rohmaterial der Dramaturgie einsetzt. Beschienen vom grellen Schein eines Ringlichtes starrt Teixeira zurück, spiegelt und entblößt die Gaffer, hält das Publikum in der Schwebe zwischen Intimität, Humor und Schock. »I’m not afraid of my body. If I was, would you be more comfortable?« Ein Abend zwischen Performance, Poesie und Live-Konzert, an dem der ein oder andere Shot Cachaça natürlich nicht fehlen darf…
Informationen
Inhalt: Thematisierung von Ableismus und Rassismuserfahrung, Tod (u.a. während einer Geburt), Sezierung, Mord, Ausbeutung, Reproduktion ableistischer Sprache, Alkohol (u.a. Ausschank an das Publikum)
Sensorische Reize: Stroboskop, Dämmerlicht, Scheinwerferlicht, flackernde Bilder auf einem Bildschirm, reflektierende Discokugel, laute Musik, laute Sirenengeräusche, Alkoholgeruch, Nebel
Interaktion: Fragen an das Publikum und Einzelpersonen, Berührung der Hände (1. Reihe), Aufforderung zum Tanz, Verteilung von Rum-Shots an das Publikum mit Trinkaufforderung






