Foto vom Migrantpolitan auf Kampnagel. Ein kleines einstöckiges Haus mit einem grünen Garten, Bänken aus Holzpaletten, umsäumt von vielen Bäumen.
© L. Volkmann
Foto vom Migrantpolitan auf Kampnagel. Ein kleines einstöckiges Haus mit einem grünen Garten, Bänken aus Holzpaletten, umsäumt von vielen Bäumen.
© L. Volkmann
LIVE ART FESTIVAL #16: Hitze.Heat.
Gespräch / Diskussion / Community

Community-Debates: Wer kocht wen?

Migrantpolitan

Tickets:

Eintritt frei

Info

Betreten und Verlassen des Pools jederzeit möglich, Badesachen mitbringen

Termine

Donnerstag

11.06.26

18:00

/ Eintritt frei

Freitag

12.06.26

18:00

/ Eintritt frei

Samstag

13.06.26

18:00

/ Eintritt frei

Klimakrise ist Klassenkrise. Klimakrise ist Migration. Längst sind viele Geflüchtete Klimaflüchtlinge. Zugleich wird das Migrationsrecht verschärft. Heißer wird es in den Flüchtlingslagern der Wüsten, während woanders der Meeresspiegel steigt.

Wie blicken lokale, diasporische Akteur*innen auf Ursachen und Wirkungen der Erderwärmung? Wo lassen sich ökorassistische Muster erkennen? Im Onsen werden diese Fragen im Wasser literally heiß diskutiert. Der von raumlabor berlin gebaute beheizbare Sitz-Pool wird während des Festival-Zeitraumes als »Kläranlage« genutzt, in der unter der künstlerischen Leitung von Anas Aboura und Larry Macaulay ein begleitender Diskurs aus migrantisierter Perspektive stattfindet. Mit dem Migrantpolitan ist ein migrantischer Akteur Teil der gastgebenden Institution, der als überwiegend selbstverwaltete Ministruktur ein Bindeglied zu aktivistischen Gruppen und in unterschiedliche diasporische Künstler*innen-Communities bildet.