





René*e Reith
Tänze fast vergessener Geister
Liddy BacroffEs ist nun mal eine unverwüstliche Überzeugung, dass Liebe irdisch ist, bleibt und sein wird – denn der Tod kann nicht küssen.
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TÄNZE FAST VERGESSENER GEISTER beginnt auf den Spuren der Hamburger trans* Künstlerin und Sexarbeiterin Liddy Bacroff, die im Nationalsozialismus ermordet wurde. Die Hamburger Choreografin René*e Reith folgt jenen Geistern, die Besitz von einem ergreifen, jenen, die man selbst hinterlässt, und jenen, die rastlos zu einem zurückkehren, weil etwas unvollendet geblieben ist. TÄNZE FAST VERGESSENER GEISTER eröffnet dem Publikum einen Raum, in dem die eigenen Körper und Bewegungen zu Trägern von Erinnerung und Imagination werden. In einer partizipativen und interaktiven Performance verbindet René*e Reith und ihr Team zeitgenössischen Tanz und biografische Audio-Performance.
Vor dem Hintergrund zunehmender Transfeindlichkeit und eines erstarkenden rechten politischen Klimas leistet die Arbeit einen Beitrag zur Erinnerungskultur aus einer queeren und trans* Perspektive.








