Kampnagel sommerfestival logo anschnitt 4c
Vor einer großen, in Rottönen leuchtenden Projektionsfläche zeichnet sich die dunkle Silhouette eines Performers ab, über ihm schwebt eine schwarze Scheibe.
© Philip Frowein
Vor einer großen, in Rottönen leuchtenden Projektionsfläche zeichnet sich die dunkle Silhouette eines Performers ab, über ihm schwebt eine schwarze Scheibe.
© Philip Frowein

Jeremy Nedd / Impilo Mapantusla

How A Falling Star Lit Up The Purple Sky...

John Wayne-Who? Shootingstar Jeremy Nedd verbindet die Figur des Schwarzen Cowboys mit der Tanzdynamik des südafrikanischen Pantsula.

Tickets:

24 / 14 Euro (erm. ab 9 Euro, 50% erm. mit Festivalkarte)

Vergangene Termine

Deutschlandpremiere

Donnerstag

18.08.22

19:00 Uhr

k1

75 Min.

Publikumsgespräch

Freitag

19.08.22

19:00 Uhr

k1

75 Min.

Samstag

20.08.22

19:00 Uhr

k1

75 Min.

Mit THE ECSTATIC brachten Jeremy Nedd und die Gruppe Impilo Mapantsula den Tanz der südafrikanischen Subkultur Pantsula auf internationale Bühnen und ernteten Szenenapplaus, Standing Ovations und Einladungen in ganz Europa. Pantsula ist nicht einfach Tanz, sondern urbaner Lebensstil und Ausdrucksform, entstanden in den Schwarzen Townships während der Apartheid. Mit virtuoser Fußarbeit und modischem Cool werden damit bis heute südafrikanische Verhältnisse kommentiert. 2020 hätte THE ECSTATIC auf dem Sommerfestival gezeigt werden sollen – coronabedingte Reisebeschränkungen verhinderten das. Dafür zeigen wir nun eine brandneue Arbeit, die sich dem Western widmet – dem weiß-gewaschensten Genre Hollywoods (Kinospecial). Dessen Ikonografie des weißen Helden und des vermeintlich wilden Westens setzen der US-amerikanische, in Basel lebende Choreograf und Impilo Mapantsula mit der Geschichte Südafrikas, seinen Landreformen und Besitzverhältnissen in Verbindung und überschreiben sie mit der reichen Pantsula-Kultur (Dramaturgie: Anta Helena Recke) In einer Zeit, in der Stars wie Little Nas X, Solange oder Idris Elba Schwarze Cowboys wieder in die Popkultur einschreiben, erweitert HOW A FALLING STAR LIT UP THE PURPLE SKY... sie um Perspektiven des globalen Südens und entwirft neue Mythen und Geschichten in einer energiegeladenen Choreografie, die die Kampnagel-Bühne zum Beben bringen wird.

In einem weißen Bühnenraum versammeln sich in der Bildmitte sechs Tänzer*innen, alle in expressiven Bewegungen begriffen. Über allem schwebt eine schwarze Scheibe, rechts sitzt ein Schwarzer Tänzer in Cowboyoutfit und durch Stelzen verlängerte Beine.
© Philip Frowein
Ein Schwarzer Tänzer in Cowboy Outfit greift mit ernster Mine nach oben um eine flache, weiße Scheibe zu berühren, alles ist in tiefblaues Licht getaucht.
© Philip Frowein
Rückenansicht eines Tänzers in einem beigen Anzug mit Schiebermütze, der das rechte Bein und den linken Arm nach hinten bzw. oben gereckt hat, im Hintergrund weiße Stoffbahnen.
© Philip Frowein
Nahaufnahme von mehreren Tänzer*innen die sich in zwei Reihen gegenüberstehen, hinten sind die Silhouetten von gestikulierenden Händen sehr präsent, weiter vorne wird ein Cowboyhut in die Mitte gereicht.
© Philip Frowein

Konzept & Choreografie: Jeremy Nedd Performance & Choreografie: Sicelo Xaba, Vusi Mdoyi, Sello Modiga, Thomas Motsapi, Sonakele Masethi, Kgotsofalang Moshe, Vuyani Feni, Sibongile Mathebula, Elma Motloenya Technische Leitung & Licht Design: Thomas Giger Bühnenbild: Laura Knüsel Sounddesign: Fabrizio Di Salvo, Rej Deproc Musikalische Beratung: Brandy Butler Kostüme: Rosa Birkedal Dramaturgie: Anta Helena Recke Produktionsleitung: Regula Schelling Produktionsassistenz: Kihako Narisawa, Juliana Simonetti Management: produktionsDOCK

KOPRODUKTION Internationales Sommerfestival Kampnagel, Kaserne Basel, Arsenic – Contemporary Performing Arts Center Lausanne, Wiesbaden Biennale, The Centre for the Less Good Idea Johannesburg

GEFÖRDERT DURCH Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, SüdKulturFonds, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Kulturfonds der Société Suisse des Auteurs (SSA), GGG Basel, Jacqueline Spengler Stiftung, Scheidegger-Thommen-Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung