Key Visuel der Ausstellung Hammerschlag von Simon Schultz. Die Grafik zeigt einen Hammer, der von blauen Farbflächen überdeckt ist.
© Simon Schultz
Key Visuel der Ausstellung Hammerschlag von Simon Schultz. Die Grafik zeigt einen Hammer, der von blauen Farbflächen überdeckt ist.
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Installation / Performance / Gespräch / Diskussion

Simon Schultz

Hammerschlag

Vergangene Termine

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Donnerstag

16.04.26

15:00

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Donnerstag

16.04.26

16:00

16:00

Führung (DE)

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Donnerstag

16.04.26

16:45

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Führung (DE)

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Donnerstag

16.04.26

17:30

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Führung (DE)

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Donnerstag

16.04.26

18:15

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Führung (EN)

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Donnerstag

16.04.26

20:00

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Eröffnung und Artist Talk: Simon Schultz

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Freitag

17.04.26

15:00

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17.04.26

16:00

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Freitag

17.04.26

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Freitag

17.04.26

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17.04.26

18:15

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Führung (EN)

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Freitag

17.04.26

20:00

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Artist Talk: Spacial Design und Sound

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Samstag

18.04.26

13:00

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Samstag

18.04.26

14:00

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SPIEGEL-PANEL. Social Media als Spiegel der Gesellschaft

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Samstag

18.04.26

16:30

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Workshop mit Anahita Negabath

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Samstag

18.04.26

19:00

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HAMMER-PANEL. Kunst als Hammer der Gesellschaft

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Samstag

18.04.26

21:00

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DJ-Set: keos

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Sonntag

19.04.26

11:00

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Sonntag

19.04.26

11:45

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Sonntag

19.04.26

12:30

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Sonntag

19.04.26

13:15

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Sonntag

19.04.26

14:00

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Sonntag

19.04.26

15:00

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Afternoon Cruising

Ausgehend von dem legendären Hamburger »Hammerschlag« kartiert der Hamburger Künstler Simon Schultz die enge Verflechtung von queerer Identität, Aktivismus und Zeitgeschichte. Ein polizeiliches Überwachungssystem in Hamburger Toiletten sammelte bis 1980 Namen für sogenannte »Rosa Listen« – bis queerer Widerstand einen Überwachungsspiegel buchstäblich mit einem Hammer zerschlug.

Die performative Ausstellung mit Führung und Workshops spürt dem Skandal der »Hamburger Spiegelaffäre« von 1980 nach. Der Bogen wird bis zu den heute brennenden Themen Kunst, Aktivismus, Selbstzensur und Social Media gespannt. Was einmal der Polizist hinter dem Spiegel war, sind heute selbsternannte Tiktok-Sittenwächter, deren Spiegeltricks nach anderen Hämmern rufen. Ästhetische Geschichtsforschung als sprengende Ausstellung: Achtung vor fliegenden Scherben!

HAMMERSCHLAG ist eine begehbare Installation, die das Publikum auf eigene Faust entdecken oder als geführte Tour erleben kann. Zusätzlich finden Talks, Panels und Workshops im Setting der Installation statt, die die Geschichte des Überwachungsskandals an das Heute anbindet.

Spiegel-Panel: Social Media als Spiegel der Gesellschaft mit Sharhzad Golab, Vera Klocke, und Luna Möbius moderiert von René Schaar

In diesem Panel fragen wir, ob wir heute unbewusst überwacht werden. Wie Privat oder Öffentlich sind wir eigentlich (noch)? Und was bedeutet das für unser Leben, nicht mehr »privat« sein zu können? Welche Rolle spielen Social Media Plattformen für aktuelle Formen von Überwachung? Können wir die Idee von selbstbestimmter Sichtbarkeit und Übererfüllung von Klischees nutzen, um hinter dem Spiegel von Social Media ein wirklich »privates« Selbst zu schaffen? Oder ist das ein Mythos der Konsumkultur?

Shahrzad Golab ist freie Journalistin und Host des Deutschlandfunk-Podcasts »Dark Agent«. Sie beschäftigt sich mit Überwachung und ihren Folgen für Gesellschaft, Politik und Freiheit.

Dr. Vera Klocke ist Kulturwissenschaftlerin, Drehbuchautorin und Podcasterin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Universität Hamburg und der Filmuniversität Konrad Wolf und leitet seit April 2025 die Forschungsstelle Konsumkultur der Universität Hildesheim. Gemeinsam mit Freya Herrmann produziert sie den Podcast »Fashion The Gaze« und veranstaltet das TIKTOK KOLLOQUIUM an der Volksbühne Berlin, das sich mit den politischen Potenzialen popkultureller Inszenierungen auseinandersetzt. @veraklocke

Sachsen-Anhalts finest rage girl Luna Möbius legt den Fokus bewusst auf ihre Heimat Ostdeutschland und fragt sich, wie der Neuen Rechten der Wind aus den Segeln genommen werden kann. Als Content Creator analysiert sie, wie politische Debatten auf Social Media entstehen, eskalieren, die öffentliche Meinung prägen und wie Demokrat:innen Teil davon sein können. @luna.moebius

René Schaar arbeitet als Diversity Manager beim NDR und ist der Initiator von Elin, der ersten Puppe mit Behinderung in der deutschen »Sesamstraße«. Seit seiner Geburt ist René behindert. @rene_schaar

Workshop: Meme the pain away

In diesem Workshop wird erkundet, wie Memes als kreative Werkzeuge eingesetzt werden können, um Botschaften pointiert, humorvoll und wirkungsvoll zu vermitteln. Gemeinsam soll die Funktionsweise von Memes in digitalen Kommunikationsräumen analysiert, eigene Memes entwickelt und deren Potenzial als Mittel für Aktivismus und Bildungsarbeit diskutiert werden. Der Workshop richtet sich an alle, die Memes nicht nur konsumieren, sondern strategisch nutzen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Anahita Neghabat, Sozialanthropologin und Künstlerin, leitet das Institut für Migrationspädagogik in Wien und arbeitet zu Rassismus und Feminismus.

Hammer-Panel: Kunst als Hammer der Gesellschaft mit Lie Ning, Miriam Coretta Schulte und Frederik Busch moderiert von Dixi Glow

In diesem Panel geht es um Kunst und Aktivismus, die Geschichte nicht nur aufarbeiten und verändern, sondern Utopien und alternative Zukünfte herstellen können. Welche Grenzen und Möglichkeiten verbergen sich in dieser Zwischenwelt? Inwieweit ist Kunst, die in einem öffentlichen und politischen Raum stattfindet, immer auch Aktivismus? Was kann Aktivismus als Kunst eigentlich, was Aktivismus ohne Kunst nicht kann?

Lie Ning ist ein in London lebender Musiker, Model, Tänzer, Art Director sowie LGBTQ+- und POC-Botschafter. Lie Ning bewegt sich gekonnt zwischen Indie, Soul und R’n’B und schafft Momente zeitloser Popmusik sowie emotional kraftvolle Bilder träumerischer Weite und eindringlicher Ernsthaftigkeit. @lie__ning

Miriam Coretta Schulte ist Theatermacherin zwischen Berlin, Basel und Kairo. Im aktuellen Projekt «messy safety« erarbeitet sie Visionen für mehr kollektive Sicherheit und weniger Polizei. @miriam_coretta_mcshoe

Frederik Busch (*1974) ist Medienkünstler, Autor & Performer. Seine Arbeit ist interdisziplinär angelegt und umfasst Fotografie, Performance, Text und Film. Sie ist einer gemeinsamen ästhetisch-politischen Fragestellung verpflichtet und entwickelt sich aus einer klar erkennbaren künstlerischen Handschrift. Diese kontinuierliche Auseinandersetzung mit Fragen von Sichtbarkeit, Körper und Macht ist wichtiger als die Festlegung auf ein einzelnes Medium. @frederik.busch

Drag Artist Dixi Glow tanzt seit 2022 auf dem Drahtseil fragiler Männlichkeiten und Binaritäten in Wien. Mit April 2025 hat sich der Wiener Performance Künstler auf St. Pauli niedergelassen, um nun auch das Cis-tem nördlich des Weißwurstäquators zu verägern. Neben Performances auf diversen Club- und Veranstaltungsbühnen in Österreich und Deutschland, gibt Dixi Glow Drag Workshops, arbeitet im Bereich Bildung und Vermittlung an Schulen und renomierten Kunsthäusern oder organisiert eigene Veranstaltungen mit Fokus auf queere und trans* Themen. @dixi.glow

DJ Set mit Saeleen Bouvar (Transtronica)

Saeleen Bouvar ist Musikerin, DJ und Gründerin des TRANSTRONICA Festivals, dem weltweit ersten elektronischen Musikfestival mit ausschließlich trans Line-up. Als Initiatorin des Salon Queertronique prägt sie seit 2017 die queere Clubkultur Hamburgs. Ihre Sets verbinden historische Tiefe mit sinnlicher Intensität und bewegen sich zwischen Disco, Chicago House, Acid und Techno, als klangliche Erzählungen von trans Geschichte und Gegenwart.


Künstlerische Leitung Simon Schultz Produktion Dana Tucker, Johanna Thomas Szenografie Aria Gilani, Anne Sofie Ravnsbæk Geertsen, Daniel Pietschmann Tourkonzept und Performance Sarah Plochl, Nina Kuttler Sound keos Layout Mawuto Dotou Social Media Kenneth Komlan Soussoukpo Dokumentation Maik Gräf Diskursprogramm Stefan Valdés Tittel, Anouar Merabet Dramaturgische und konzeptionelle Begleitung (Kampnagel) Lucien Lambertz