





Philippe Cyr & Safia Nolin / Théâtre Prospero
SURVEILLÉE ET PUNIE („SURVEILLED AND PUNISHED'“)
Revue JeuSurveillée et punie shows us a powerful and necessary reappropriation of our very being and our rightful place in it. The further the show progresses, the more we witness a reversal of dynamics. Safia Nolin finally gives herself the right to exist, to be carefree and to enjoy life. A more than salutary experience.
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Die bekannte Singer-Songwriterin Safia Nolin aus Québec, die mit ihrer einzigartigen Stimme, die zugleich rau, verletzlich und radikal ist begeistert, hat zusammen mit dem Regisseur Philippe Cyr Tausende Hasskommentare, die online gegen Nolin gerichtet wurden, in eine kraftvolle musikalische Performance verwandelt, die den Mechanismen öffentlicher Verurteilung ebenso nachspürt wie der Kraft künstlerischer Selbstermächtigung.
SURVEILLÉE ET PUNIE (übersetzt: „Überwacht und bestraft”) wirft damit die drängende Frage auf, welche Bedeutung Meinungsfreiheit hat, wenn sie in Hass und Gewalt umschlägt. Im Zentrum steht Safia Nolin selbst, ihr gegenüber ein großer Chor, der sie mit den gesammelten Hasskommentaren konfrontiert. Getragen von der Musik und der Kraft des Chors kehren sich die feindlichen Kräfteverhältnisse um. Was als öffentlicher Angriff beginnt, endet mit der Rückeroberung von Stimme, Sichtbarkeit und Raum. SURVEILLÉE ET PUNIE ist eine eindringliche Reflexion über die Gewalt von Worten und zugleich eine bewegende Hommage an die Kraft der Kunst, Hass in Gemeinschaft, Solidarität und Handlungsfähigkeit zu verwandeln.
La PresseI was frankly impressed by Surveillée et punie, a show inspired by the hate messages targeting Safia Nolin over the years, directed by Philippe Cyr. I didn’t expect such beauty from such ugly material.
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