





AK Hamburg Postkolonial
The Long Road to Recognition and Reparation
On the Genocide of the OvaHerero and Nama (1904-1908) with Ida Hoffmann und Dr. Kavemuii Murangi
Vergangene Termine
27.09.25
16:30
Nach vielen Jahren politischer Arbeit ist es soweit: Zum ersten Mal war der langwierige Kampf für die Umbenennung kolonialer Straßennamen erfolgreich. Zwei koloniale Straßennamen wurden in Hamburg gestrichen – und durch die Namen von Louisa Kamana von den OvaHerero und Cornelius Fredericks von den !Aman ersetzt. Beide sind bedeutende Persönlichkeiten des Widerstands gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Namibia und stehen heute für Mut, Erinnerung und den Kampf um Gerechtigkeit.
Seit 2016 setzt sich der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial für diese Umbenennung ein. Der AK Hamburg Postkolonial macht koloniale Spuren im Stadtraum sichtbar und fordert einen Perspektivwechsel im Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte. Und nun gibt es endlich einen Grund zum Feiern!
Gemeinsam mit Aktivist*innen aus Namibia und den USA lädt der AK Hamburg Postkolonial zu einem vielfältigen Programm ein: Auf Kampnagel wird es am Samstagnachmittag eine Podiumsdiskussion über die Geschichte des Genozids in Namibia und den langen Kampf um Anerkennung geben. Zu Gast sind Ida Hoffmann (Nama Genocide Technical Committee, Namibia) und Kavemuii Murangi (OvaHerero/Mbanderu and Nama Genocides Institute, USA,). Beide haben sich maßgeblich für die Umbenennung eingesetzt und die Koordination der Namensvorschläge unter den Nachfahrenorganisationen übernommen. Die Moderation übernimmt Anke Schwarzer (AK Hamburg Postkolonial).
Am Sonntag folgt das große Umbenennungsfest in der Kirche St. Marien in Ohlsdorf (ab 13 Uhr im Gemeindesaal der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel, Am Hasenberge 44.). Euch erwarten afrovegane Fusionsküche, Performance, Musik, Film und eine eine Stadtteilbegehung mit Infostele, die die Geschichten von Louisa Kamana und Cornelius Fredericks dauerhaft im Stadtraum verankern soll.





