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Sieben Personen in türkisen Plastik-Regencapes stehen mit dem Rücken zur Kamera auf einem Platz und blicken auf den Hamburger Hafen und die Kräne. Der Himmel ist sanft blau-weiß.
© Mo Poori
Sieben Personen in türkisen Plastik-Regencapes stehen mit dem Rücken zur Kamera auf einem Platz und blicken auf den Hamburger Hafen und die Kräne. Der Himmel ist sanft blau-weiß.
© Mo Poori

Compagnie Artistique Carrefour / X Perspektiven

Port à Port

Ein translokales Performanceprojekt über zwei Hafenstädte und ihre postkolonialen Verbindungen.

Tickets:

12 Euro

Info

Treffpunkt: Lohsepark / beim Ausgang der U-Bahnstation HafenCity Universität.
Bei sicherer Witterung und leichtem Regen findet die Performance statt. Bitte dem Wetter entsprechend kleiden. Aktuelle Infos: x-perspektiven.com

Vergangene Termine

Samstag

13.08.22

20:00 Uhr

anderer Ort

Sonntag

14.08.22

20:00 Uhr

anderer Ort

Mittwoch

17.08.22

20:00 Uhr

anderer Ort

Als »Tore zur Welt« werden europäische Häfen häufig romantisiert und verharmlost. Nach wie vor sind Narrative von Aufbruch und Weltoffenheit dominierend, wenn über Häfen und Hafenstädte gesprochen wird. Ihre Rolle im transatlantischen Sklavenhandel, Imperialismus und Kolonialismus wird immer noch viel zu häufig ausgeblendet. Dabei können Häfen als Kristallisationspunkte für Fragen nach Kolonialitäten von Konsum, globalen Produktionsketten und ungleicher Ressourcenverteilung gelesen werden.

Port à Port ist ein transnationales Theaterprojekt der Compagnie Artistique Carrefour und X Perspektiven mit Teilnehmer*innen aus Hamburg und Lomé. Über mehrere Monate hinweg begaben sich die zwei Gruppen auf eine performative Recherche zu den historischen und gegenwärtigen Verbindungen zwischen den beiden Hafenstädten. Während in der ersten Recherche- und Probenphase in Lomé (Februar 2022) eine Bühnenversion entstand, nimmt Port à Port das Publikum im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals mit auf eine mobile Performance im Hamburger Hafen. Aus unterschiedlichen Perspektiven befragen die Performer*innen die Beziehungen zwischen den Hafenstädten Hamburg und Lomé und lassen neue Geschichten zwischen den Häfen entstehen.

Ein junger Schwarzer Mann steht vor einem hellblauen, leicht bewölkten Himmel und schaut nach oben. Er trägt ein grau-blaues T-Shirt. Hinter ihm steht noch jemand. Ganz im Hintergrund ist der Hamburger Hafen und dessen Kräne zu sehen.
© Mo Poori
Sieben Menschen unterschiedlicher Hauftarbe machen lächelnd ein Gruppenselfie. Sie stehen auf einer Brücke vor einer modernen grauen Häuserreihe.
© Mo Poori
Ein Schwarzer Mann mit kurzen Haaren steht mit dem Rücken zur Kamera und wird vom Bildrand seitlich abgeschnitten. Vor ihm klettert ein anderer Schwarzer Mann durch ein Geländer. Im Hintergrund ist der Hamburger Hafen und ein leicht bewölkter Himmel.
© Mo Poori
Sieben Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe stehen auf einem Platz am Hamburger Hafen und werden von der Sonne angestrahlt.
© Mo Poori
Sieben Personen in türkisen Plastik-Regencapes stehen mit dem Rücken zur Kamera auf einem Platz und blicken auf den Hamburger Hafen und die Kräne. Der Himmel ist sanft blau-weiß.
© Mo Poori
Drei Personen in blauen Jeans-Outfits sitzen auf einem Geländer in der Hamburger Hafencity. Sie schauen nach Links über den Bildrand hinaus..
© Mo Poori

Konzept, Künstlerische Leitung: Marléne Douty, Eliana Schüler, Valeria Stocker, Koffi Edem Touglo Künstlerische Mitarbeit: Leicy Valenzuela Performance: Atsou Jean Adzigbli, Brigitte Sefako Abra Agbokou, Viola Güse, Segnon Guy Hounou, Delphin Semevo Hountondji, Félicité Notson Kodjo-Atsou, Djani David Mikem, Nebou N’Diaye, Naomi Kelechi Odhiambo, Yulia Suárez Bergmann Produktion: PK3000 / Katja Kruglikova, X Perspektiven, Compagnie Artistique Carrefour Administration: ASA-FF e.V.

GEFÖRDERT DURCH ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, Gwärtler Stiftung, Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung, Amadeu Antonio Stiftung, Umverteilen! – Stiftung für eine solidarische Welt.

Mit freundlicher Unterstützung der HafenCity Hamburg GmbH.