Drei Personen in albernen Cowboy-Kostümen mit neonfarbenen Details und Tiermustern stehen voreinander in einem orange beleuchteten Bühnenraum. Die hinterste Person fängt die vorderen mit einem Lasso ein. Ihr Hintern guckt aus der Hose raus.
© Maya Wallraff
Drei Personen in albernen Cowboy-Kostümen mit neonfarbenen Details und Tiermustern stehen voreinander in einem orange beleuchteten Bühnenraum. Die hinterste Person fängt die vorderen mit einem Lasso ein. Ihr Hintern guckt aus der Hose raus.
© Maya Wallraff

Anajara Amarante

Butching Cowboys

Tickets:

18 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 9 Euro)

Info

Hinweise zu möglichen Triggern: Nebel, Stroh, chemischer Geruch im Raum, laute Windmaschine, Tiermasken, emotionale Spannung, plötzliche laute Geräusche, totale Dunkelheit, schnelle Lichtwechsel, Thematisierung von Ableismus, Rassismus, patriarchaler Gewalt, Queerfeindlichkeit.

Vergangene Termine

Archiv

Freitag

01.03.24

19:00

19:00

Anajara Amarante

Die Tastführung und die dazugehörige, während der Veranstaltung stattfindende Audiodeskription richtet sich an blindes und sehbehindertes Publikum. Treffpunkt am Infotresen im Foyer.

Archiv

Freitag

01.03.24

20:00

Archiv

Samstag

02.03.24

19:00

19:00

Tastführung

Die Tastführung und die dazugehörige, während der Veranstaltung stattfindende Audiodeskription richtet sich an blindes und sehbehindertes Publikum. Treffpunkt am Infotresen im Foyer.

Archiv

Samstag

02.03.24

20:00

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Extravagant und Butch Queen, crip und queer: BUTCHING COWBOYS feiert eine neue Körpernorm. Anajara Amarante nimmt das Publikum mit in eine queere Version des südamerikanischen Surrealismus und lässt daraus ganze Tanzlandschaften entstehen. Auf der Bühne befreien sich die Performer*innen von allem, was sie sich als »Fremdkörper« fühlen lässt – den Symbolen, der Kleidung und den Praxen der Ärzt*innen – und lassen angelernte und erzwungene Verhaltensweise hinter sich. Gemeinsam mit den Künstler*innen erlebt das Publikum einen Crescendo-Abend, der visueller Protest und rituelle Feier zugleich ist. Trauer und Wut über eine Gesellschaft, in der eine Vielzahl von Körpern immer noch keinen Platz finden, werden hier zu einer neuen Form der Selbstermächtigung. Anajara Amarante ist ein*e chronisch kranke*r brasilianische*r, queere*r Künstler*in und beschäftigt sich mit Identitätsbildung, Postkolonialismus sowie der Konstruktion von Freude, Inklusion und Vielfalt.

Anajara Amarante ist ein*e chronisch kranke*r brasilianische*r, queere*r Künstler*in. Anajara Amarantes künstlerische Praxis konzentriert sich auf den Bereich der darstellenden Künste mit dem Schwerpunkt Choreografie. Dabei sind die beruflichen Interessen persönlich und politisch: queere Körper, die von der behaupteten Norm abweichen, marginalisierte Gemeinschaften und Kunstpraktiken. Als in Europa lebende*r Brasilianer*in, interessieren Anajara die Identitätsbildung von Menschen mit verschiedenen kulturellen und sozialen Backgrounds, Postkolonialismus sowie die Konstruktion von Freude, Inklusion und Vielfalt. Tis Aly ist ein*e queere*r BIPoC-Künstler*in mit einem starken Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit. Tis Alys künstlerische Arbeit ist ein Ort der Kollision, an dem das Individuum und das Kollektiv gleichzeitig aufeinandertreffen. Marc Philipp Gabriel ist ein in Berlin lebender Performance-Künstler, der mit Körper, Stimme, Installation, Video und Architektur aus der Perspektive von Tanz und Bewegung arbeitet. SorrySuSu999 ist ein*e in Berlin lebende Künstler*in mit einem BA in Anthropologie. SorrySuSu999 Interesse gilt der Performancekunst, um die eigenen Beobachtungen über die Gesellschaft zu übersetzen.

Zugänglichkeits-Informationen

Das Publikum ist L-förmig an zwei Seiten der Bühnenfläche angeordnet. Oft kommen die Performer*innen nah an die erste Reihe, in einer Szene kurz nur teilweise bekleidet ins Publikum. Es wird S sowie mehrmals Bühnennebel verwendet, der direkt in Teile des Publikums geblasen wird. Es liegt ein chemischer Geruch in der Luft. Zudem kommen eine laute Windmaschine, Tiermasken sowie Konfetti zum Einsatz. In der zweiten Szene wird über mehrere Minuten eine angespannte Stimmung erzeugt. Zudem gibt es zwei plötzliche laute Momente. In einer weiteren Szene wird der Raum fast vollständig verdunkelt und eine unheimliche Stimmung mit gruseligem Stimmen-Echo erzeugt. Später wird mit lautem Knall mehrmals auf ein Requisit eingeschlagen. In der letzten Szene werden gleichzeitig laute Musik, eine sich drehende Discokugel, farbige Lichtwechsel sowie Nebel eingesetzt. Die Vorstellung ist eine Relaxed Performance. Relaxed Performances möchten alle Besucher*innen willkommen heißen, für die das lange Stillsitzen im Theater eine Barriere darstellt (zum Beispiel Autist*innen, Menschen mit Tourette, mit Lernschwierigkeiten oder chronischen Schmerzen). Geräusche und Bewegungen aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Besucher*innen können den Saal jederzeit verlassen und wieder zurückkehren.


Wir bitten alle Besucher*innen der Veranstaltung freundlich, sich vor dem Besuch auf Covid zu testen und eine Maske zu tragen, sofern es nicht die eigene Barrierefreiheit einschränkt. Sollten Sie Erkältungssymptome haben, bitten wir Sie vom Besuch der Veranstaltung abzusehen.

Im Festival SORRY NOT SORRY bieten wir vergünstigte Tickets für behinderte, chronisch kranke, Taube und neurodivergente Personen an. Diese können im Webshop, per Telefon oder an der Kasse erworben werden. Nutzen Sie dafür bei den Shows Thunderbird's Transformation, With or Without You, Harmonia, Matters of Rhythm, und Butching Cowboys den Code notsorry (Tickets: 8 Euro) und bei ÔSS den Code notsorryk6 (Tickets: 12 Euro). Alle anderen Veranstaltungen sind kostenfrei oder freie Preiswahl vor Ort. Bitte buchen Sie die vergünstigten Tickets nicht, wenn Sie nicht zu den genannten Gruppen gehören.

Bei Bedarf bieten wir einen persönlichen Abholservice von den nahegelegenen U-Bahn- oder Bus-Stationen für zum Beispiel blinde und sehbehinderte Personen an. Da unsere Kapazitäten begrenzt sind, schicken Sie uns dafür bitte eine Mail an barrierefreiheit@kampnagel.de, oder melden Sie sich unter 040 270 949 323. Nennen Sie uns bitte ihren Namen, eine Telefonnummer unter der wir Sie erreichen können, sowie Datum des Theaterbesuchs, die Ankunftszeit und Haltestelle, und welches Stück Sie besuchen möchten. Wir melden uns dann zeitnah zurück und bestätigen Ihre Anfrage.

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Zwei Personen sitzen an einem Tisch, neben ihnen Zimmerpflanzen. Beide sehen deprimiert und gelangweilt aus.
© Maya Wallraff
Vier Personen in albernen Cowboy-Kostümen mit neonfarbenen Details und Tiermustern treten in einem orange beleuchteten Bühnenraum. Sie schwingen Seile und grinsen frech.
© Maya Wallraff
Zwei Personen in albernen Cowboy-Kostümen mit neonfarbenen Details und Tiermustern bewegen sich in einem orange beleuchteten Bühnenraum. Die vorderste Person ist auf allen vieren und grinst mit offenem Mund. Die hintere Person hat ein Seil in der Hand.
© Maya Wallraff
Drei Personen in albernen Cowboy-Kostümen mit neonfarbenen Details und Tiermustern spielen Limbo mit einem Seil in einem orange beleuchteten Bühnenraum.
© Maya Wallraff
Drei Personen in albernen Cowboy-Kostümen mit neonfarbenen Details und Tiermustern stehen voreinander in einem orange beleuchteten Bühnenraum. Die hinterste Person fängt die vorderen mit einem Lasso ein. Ihr Hintern guckt aus der Hose raus.
© Maya Wallraff

Konzept, Choreografie, Performance, Bühne Anajara Amarante Performance, choreografische Assistenz Tis Aly Licht, Bühnendesign Marc Philipp Gabriel Kostüme, Produktionsassistenz, Performance SorrySuSu999 Assistent für Barrierefreiheit, Make-Up Illias Gkionis Videobearbeitung Ana Cichowicz Sounddesign Judith Retzlik Audiodeskription Live-Show Jojo Büttler, Nic Meyer Audiodeskription Zine Sophia Neises

Eine Produktion von Anajara Amarante in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Spartenoffene im Rahmen des Festivals Queering the Crip, Cripping the Queer.