5 Tänzer*innen in bunten Kostümen stehen mit ausgestreckten Armen vor einer gelben Wand. Zwei Tänzer*innen in rosa und roten Kostümen sitzen in der Mitte des Raumes aneinander gelehnt auf dem weißen Boden.
© Yanina Isla
5 Tänzer*innen in bunten Kostümen stehen mit ausgestreckten Armen vor einer gelben Wand. Zwei Tänzer*innen in rosa und roten Kostümen sitzen in der Mitte des Raumes aneinander gelehnt auf dem weißen Boden.
© Yanina Isla

Sasha Waltz & Guests

In C

Tickets:

44/36/24/14 Euro (erm. ab 9 Euro, [k]-Karte ab 7 Euro)

Termine

Donnerstag

02.02.23

20:00 Uhr

k6

ca. 60 Min.

Freitag

03.02.23

20:00 Uhr

k6

ca. 60 Min.

Samstag

04.02.23

20:00 Uhr

k6

ca. 60 Min.

Sonntag

05.02.23

20:00 Uhr

k6

ca. 60 Min.

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Mit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren sind viele digitale Formate entstanden, die das Live-Erlebnis einer Aufführung zu ersetzen versuchten. Auch die Proben zu In C fielen 2021 in die Lockdown-Zeit und fanden zum Teil remote statt. In C feierte im selben Jahr als Livestream im Berliner Radialsystem digital Premiere.

Doch Sasha Waltz & Guests versuchten nicht einfach, die Eigenheiten des Tanzes digital zu vermitteln, sondern digitale Tools in ihren Arbeitsprozess zu integrieren. So wurden alle Bewegungsfiguren beispielsweise in Form von Video-Tutorials festgehalten, um sie zukünftig digital und ortsunabhängig erlernen zu können. Auf diese Weise fordert In C nicht nur die Materialitäten der Choreografie, sondern ebenso die Möglichkeiten der flexiblen künstlerischen Produktion in Zeiten der Pandemie und des künstlerischen Austauschs heraus.

In einem dichten Zusammenspiel von Musik und Choreografie hat Sasha Waltz gemeinsam mit ihren Tänzer*innen choreografisches Material entwickelt, das bewusst nicht als fertiges Bühnenstück angelegt ist. In C folgt hier, ähnlich der gleichnamigen, revolutionären Komposition von Terry Riley von 1964, auf die sich die Choreografie bezieht, einer offenen und experimentellen Struktur, die den Tänzer*innen während der Aufführung Raum für neue Variationen gibt. Die Choreografie ist ein Spielsystem bestehend aus 53 Bewegungsfiguren und klaren Regeln und Gesetzen für deren Ausführung, innerhalb derer die Tänzer*innen individuell und zugleich als Teil der Gruppe improvisieren können. So loten die Tänzer*innen während der Aufführung zugleich das demokratische Potential der individuellen Freiheit in Verbindung mit der Gemeinschaft aus.

»Die Partitur von »In C« besteht aus 53 musikalischen Figuren und liest sich wie eine Regieanweisung für Musiker*innen. Es hat mich gereizt, diese detaillierten Instruktionen in einer choreographischen Auseinandersetzung mit der Musik in Tanz zu übertragen. Entstanden ist ein Spielsystem aus 53 Bewegungsfiguren für eine strukturierte Improvisation mit klaren Regeln und Gesetzen. Variabel bleiben die Länge des Stücks sowie die Besetzungsstärke von Musiker*innen und Tänzer*innen. »In C« ist ein dynamisches, modulares System, das in Zeiten der Pandemie adaptionsfähig bleibt. Es ist eine spannende Herausforderung, daraus zukünftig viele unterschiedliche Variationen und Formate entwickeln zu können.« — Sasha Waltz

5 Tänzer*innen in gelben, türkisen, roten Kostümen, laufen vor einem blau-grünen Hintergrund in großen Fallschritten. Im Vordergrund läuft eine Person auf die Gruppe zu.
© Yanina Isla
Drei Tänzer*innen in kurzärmeligen gelben bzw. hellblauen Tops stehen vor einem lila Hintergrund. Sie sind leicht zur Seite gebeugt und lehnen ihre Köpfe sanft auf ihren schräg angewinkelten Unterarmen ab.
© Jo Glinka
Fünf Tänzer*innen in einfarbigen Kostümen in jeweils Gelb, Rosa, Rot und Hellblau, stehen mit ausgestreckten Armen in zwei Gruppen vor einer knallroten Wand.
© Jo Glinka
Vier Tänzer*innen vor einer knallgrünen Wand. Drei im Hintergrund verschwommen, eine im Vordergrund in einem roten Kostüm und mit langem, schwarzen Pferdeschwanz streckt ihre Arme gebeugt über ihrem Kopf aus.
© Yanina Isla
Zwei Tänzer in blauen Kostümen und eine Tänzerin in einem roten Kostüm vor einer gelb-grünen Wand. Der Vordere greift mit dem Arm um seinen Köper, die hinteren beiden gehen im Gleichschritt mit angewinkelten Armen.
© Yanina Isla
Vier Tänzer*innen in einfarbigen Kostümen in Gelb, Grün und Rosa stehen vor einer gelben Wand. Sie halten alle ihre linke Hand wie eine Schale vor ihr Kinn, den Kopf nach hinten, rechter Fuß auf die Spitze gestellt und das Bein leicht angewinkelt.
© Yanina Isla
Fünf Tänzer*innen vor einer knallroten Wand. Ein weißer Lichtstrahl erhellt den Boden rosa. Vorne drei dicht aneinander gedrängt im Schatten mit nach oben gestreckten Händen. Hinten stehen die anderen zwei einzeln leicht nach vorne gebeugt.
© Jo Glinka
5 Tänzer*innen in bunten Kostümen stehen mit ausgestreckten Armen vor einer gelben Wand. Zwei Tänzer*innen in rosa und roten Kostümen sitzen in der Mitte des Raumes aneinander gelehnt auf dem weißen Boden.
© Yanina Isla

Regie / Choreographie Sasha Waltz Komposition Terry Riley Kostüm Jasmin Lepore Dramaturgie Jochen Sandig Tänzer*innen Sebastian Abarbanell (4.+5. Februar 2023), Jirí Bartovanec, Alessandra Defazio, Melissa Figueiredo, Yuya Fujinami, Ageliki Gouvi, Agnieszka Jachym, Margaux Marielle-Tréhoüart, Aladino Rivera Blanca, László Sandig, Joel Suárez Gómez, Stylianos Tsatsos Assistenz Regie Francisco Martinez Miranda Licht Olaf Danilsen, Martin Hauk Kostümleitung Sandra Tiersch Gastspielmanagement Karsten Liske Kaufmännische Geschäftsführung Stephan E. Schmidt Direktorium / Geschäftsführung Sasha Waltz, Jochen Sandig, Bärbel Kern

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa