5 Personen sitzen und liegen in entspannter Körperhaltung auf dem Boden. Einige stützen sich am Boden ab. Sie sind leicht bekleidet. Eine Person hält ein kleines Fläschchen in der Hand und blickt in die Kamera.
© Rebecca Lena
5 Personen sitzen und liegen in entspannter Körperhaltung auf dem Boden. Einige stützen sich am Boden ab. Sie sind leicht bekleidet. Eine Person hält ein kleines Fläschchen in der Hand und blickt in die Kamera.
© Rebecca Lena
Performance

Silvia Calderoni / Ilenia Caleo

The Present Is Not Enough

Tickets:

15 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 7,50 Euro)

Info

Empfohlen ab 16 Jahren

Mögliche Trigger: Nacktheit, performative Andeutung sexueller Handlungen

Termine

Freitag

27.01.23

19:00 Uhr

k4

70 Min.

Samstag

28.01.23

19:00 Uhr

k4

70 Min.

Vier Personen auf einem Bühnenboden. Zwei davon im Hintergrund tragen kurze Hosen, einer ein Hemd, die andere einen BH und eine Mütze. Sie unterhalten sich. Die vordere Person ist nackt und dreht sich liegend zur Kamera. Links ragt eine aus dem Bildrand.
© Roberta Segata
Eine Person liegt auf hartem Betonboden. Sie ist nur mit einer kurzen Sporthose bekleidet. Die Person hält ein Mikrofon in der Hand
© Ilenia caleo
Man sieht einen dunklen Raum mit einer Person auf dem Boden. Die Person liegt nur zur Hälfte im Bild. Man kann den Kopf nicht sehen. Die Person trägt untenrum keine Kleidung und hat die Beine angewinckelt. Sie hat ihre Hand zwischen die Beine geklemmt
© Roberta Segata
Man sieht einen leeren Raum der blau beleuchtet ist. Eine Tür ist einen Spalt weit offen. Durch den Spalt kommt helles Licht. Hinter der Tür erkkent man eine Person liegen, die ihren Arm durch den Türspalt in den Raum streckt
© Rebecca Lena
In einem dunklen Raum mit blauen Licht ist eine Person auf dem Boden. Sie ist auf den Knien aber hat die Beine in die Luft gestreckt und liegt mit dem Kopf auf dem Boden. Sie hat die Hose heruntergezogen.
© Ilenia Caleo
Eine Person liegt auf dem Rücken am Boden. Sie ist nackt bis auf Turnschuhe und Socken. Der Kopf ist auf einem weichen Tuch abgelegt. Ein heller Lichtkegel ist auf Höhe des Gesichtes zu sehen, so dass man den Kopf der Person nicht erkennen kann.
© Ilenia Caleo
5 Personen sitzen und liegen in entspannter Körperhaltung auf dem Boden. Einige stützen sich am Boden ab. Sie sind leicht bekleidet. Eine Person hält ein kleines Fläschchen in der Hand und blickt in die Kamera.
© Rebecca Lena

Nach dem Niedergang der Schifffahrtsindustrie in New York City standen die Piers leer und verfielen. Doch New Yorks Schwulenszene hauchte ihnen schnell neues Leben ein, machte sie zum Cruising-Hotspot, zum Schauplatz künstlerischen und sexuellen Ausdrucks. Die Fotografien und Berichte aus dieser Zeit geben Zeugnis von jener kurzen historischen Zeitspanne, in der Queerness endlich mit Stolz gelebt werden konnte und das ausschweifende Ausleben schwuler Sexualität noch frei war vom öffentlichen HIV-Stigma. Gemeinsam mit ihren Performer*innen untersuchen Ausnahme-Schauspielerin und Regisseurin Silvia Calderoni (bekannt aus Motus: MDLSX und erst im Dezember 2022 TUTTO BRUCIA) und die Gender-Wissenschaftlerin und Dramaturgin Ilenia Caleo die Überlieferungen über diese Orte in Bezug auf ihre Potentiale für eine Gemeinschaft von Körpern ohne Normen, die geprägt ist von der sehnsüchtigen Suche nach Community, einem sich Kümmern inmitten von Fremden, aber auch von Exzess und Regellosigkeit. THE PRESENT IS NOT ENOUGH ist die bildstarke Betrachtung einer »Vergangenheit, die zu einem Vorgeschmack auf die Zukunft wird«.


Ein Projekt von: Calderoni / Ilenia Caleo Performance: Giacomo AG, Tony Allotta, Silvia Calderoni, Ilenia Caleo, Gabriele Lepera, Fede Morini, Ondina Quadri Betreuung & Produktionsmanagement: Elisa Bartolucci Dramatgrugische Beratung: Antonia Ferrante und viele Freund*innen...

Koproduktion: Azienda Speciale Palaexpo – Mattatoio | Progetto Prender-si Cura, Kampnagel (Hamburg), Kunstencentrum Vooruit vzw (Ghent), Motus Vague

Unterstützt durch: progetto residenze coreografiche Lavanderia a Vapore (Torino)

Dank an: Leonardo Cruciano, Michele Di Stefano, Paola Granato.

Erste Studio-Präsentation: Festival Buffalo (Roma), June 2022 / Centrale Fies apap – FEMINIST FUTURES, June 2022

Gefördert im Rahmen von ACT (Art, Climate, Transition) im Programm Creative Europe der Europäischen Union und im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.